Blog 2017

15.02.2017
Ende Januar kamen unsere zahlreichen Fans wieder, um mit uns die Robert Burns Night 2017 zu zele- brieren. Zwei mal ausverkauft, hiess es 4 Wochen nach der Aufschaltung der Anmeldeseite!
Für uns alle wurde es ein unglaublich schönes und unvergessliches Fest im Zeichen von Robert Burns. Die Melodien und Rhythmen hallen noch in unseren Ohren nach!
Obwohl wir am Freitag noch etwas mit Soundschwierigkeiten zu kämpfen hatten, sang unser Publikum von Beginn weg die Lieder aus voller Kehle mit!
Ein absolutes Highlight war auch dieses Jahr die Showeinlage der Bärn-Pipes! Mit Stücken wie 'Highland Cathedral' oder 'Amazing Grace' brachten sie wunderbare schottische Klänge in unseren Saal und sorgten für einen absoluten Gänsehauteffekt. Vielen herzlichen Dank für euren tollen und kraftvollen Beitrag!
Ein besonderes Dankeschön möchten wir auch unseren freiwilligen Helferinnen und Helfern aussprechen. Eine solcher Anlass wäre ohne Euch gar nicht erst realisierbar! Die Caledonian Lions würde es sehr freuen, wenn ihr im nächsten Jahr wieder dabei seit.
Nun bereiten wir uns mit gespannter Vorfreude auf die nächsten anstehenden Konzerte vor.

- Ruth -

Blog 2016

Jahresrückblick
2016 war ein bewegtes Jahr mit vielen unvergesslichen Konzerten und Erlebnissen!!

Die Robert Burns Night war gut überstanden, schon stand uns ein weiterer Auftritt in Balsthal bevor.
Thomas, ein Freund und Jahrgänger von Stephan, feierte seinen 50. Geburtstag und wir durften am Fest auftreten. Die Stimmung war ausgelassen und unser Whistle-Spieler traf viele alte Bekannte. Ein toller Abend!

Der nächste Eintrag auf unserem Konzertprogramm war 'Stef’s Kulturbistro' in Ostermundigen. Wiederum konnten wir im Bistro vor vollen Reihen aufspielen.

Ein besonderes Highlight war unser Auftritt am Irish Festival in Altstätten. Für die lange Reise waren wir frühmorgens im Senseland abgefahren. Zu früh für die Rheintaler; die Bühne war noch nicht bereit! Wir genehmigten uns also erstmal ein Bierchen in einem sonnigen Restaurantgarten (auf Kosten des Ver- anstalters natürlich :-) )
Am Abend hatten unsere Instrumente ein wenig mit der kühlen B(r)ise zu kämpfen... dank unseren treuen Fans aus Nah und Fern war die Stimmung aber aufgeheizt und ausgelassen!

Es folgten übers Jahr zahlreiche Gigs an öffentlichen und privaten Anlässen...

Eine intensive Woche erlebten die Lions im Juni, in der Woche nach Stephan’s rundem Geburtstag. „Whatever you want“!!! Das Musical der OS Plaffeien unterstützten wir und andere Musiker mit zahlreichen Irish Songs.

Eine Geburtstagsfeier am 1. Juli an einem Waldrand bei Kestenholz (SO) war für uns ein gelungener Anlass, wenn auch nur mit Lions light Besetzung...

Wie jedes Jahr durften wir den musikalischen Rahmen am Sommerfest im Säget bilden. Den Bewohnern und dem Personal hat’s gefallen – und auch wir kommen immer wieder gerne zu euch nach Mettleneggen.

Für die nächsten zwei Anlässe ging es ins Tal. Einen lustigen Abend feierten die Lions Ultra light in Ramiswil – Ein Auftritt in Dirndl und Lederhosen hat man vorher auch noch nicht bei uns gesehen...
In gewohnter schottischer Kleidung spielten wir an zwei herrlichen Sommerabenden im August, bei schönster Kulisse auf dem Kornhausplatz in Balsthal.

Anfang September, feierte unsere liebe Nachbarin ihren 30. Geburtstag. Liebe Nadia, du bist ein gern- gesehener Gast an unseren Konzerten. Deine abwechslungsreichen Kostümierungen sind eine echte Bereicherung an unseren Auftritten!

Für die Flora Kilbi rüsteten wir uns zu Beginn des Oktobers. Es wurde ein fröhliches Fest vor einem treuen, heimischen Publikum.

Eine Woche später war es dann endlich soweit. Unsere Reise nach good old Ireland!
Stephan und Tiziano fuhren mit einem bis unters Dach und darüber hinaus mit Tonträgern, Mischern, Instrumenten, Verstärkern, Basstrommeln und was sich sonst noch so an Gepäck ansammelt, wenn 12 Personen zusammen verreisen, gefüllten Auto am Samstagmorgen in der Früh Richtung Cherbourg ab. Bereits auf der langen, aber gemütlichen Fährüberfahrt spielten unsere beiden Oldies auf Deck und ernteten mächtig Beifall (und auch das eine oder andere Bierchen lag drin...)
Zwei Tage später dann, landete ein weiterer Teil mit dem Flugzeug in Dublin: Frauen und Kinder der Bandmitglieder sowie die Susanne.
In Kilkenny beschlagnahmten wir kurzerhand das B&B O’Mailleys und liessen es uns gut gehen. Die Woche dort war unglaublich toll – das Wetter wollte zwar gar nicht irisch daherkommen. Wir hatten 10 Tage eitel Sonnenschein.... dazu Temperaturen fast wie im Hochsommer – Klimaerwärmung sei Dank.
Als dann Joel und Iara am Donnerstagabend auch noch eintrafen, waren die CaLions Light komplett, komplett für unsere Konzerte in „The Field“ und in der „Ryans Bar“ in Kilkenny. Das Guinness floss in Strömen und die Stimmung war heiter und ausgelassen!

Zurück aus Irland folgte ein Konzert der besonderen Art: In der MZH in Plaffeien spielten wir Anfang November für die Theatergesellschaft, welche wir bei ihrer Feier zu Ehren des Freilichttheaters „De Schacher Sepp“ mit unseren schottischen Klängen unterhielten.

Zwei Wochen später ein weiteres Highlight: Wie jedes Jahr durften wir am Pubfestival im Midtown Pub aufspielen! Die Stimmung war aufgeheizt und unsere Fans grölten kräftig mit!!! Einfach Spitze, unser Publikum in Läufelfingen!!!!

Unser letztes Konzert des Jahres 2016 spielten wir im Banshees Lodge in der Altstadt von Freiburg. Ein absolutes Bijoux, dieses Irisch Pub, mit aufgestelltem Publikum und einer tollen Managerin Brigitte! Wir kommen am 18. März 2017 wieder zu euch und freuen uns auf diesen Auftritt.

Ein Erlebnis der besonderen Art, konnte unser Bandmitglied Thierry am 16.12.16 feiern – er ist glücklicher Papig von Klein – Amélie geworden!!! Herzliche Gratulation!!!

Wir, die Caledonian Lions, wünschen Amélie und ihren Eltern Valérie und Thierry alles Gute, viel Glück, Freude und Spass am Familienleben!!!

- Ruth -

Robert Burns Night 23./24.01.
Unser Jahr begann mit der intensiven Vorbereitung der RBN. Bereits Anfang Januar waren unsere Konz- zertabende ausverkauft und immer noch erhielten wir Anfragen und Anmeldungen. An dieser Stelle möchten wir unseren Fans ganz herzlich für das grosses Interesse danken! Diejenigen, die keinen Platz mehr ergattern konnten, bitten wir um Verständnis.
Am Donnerstagabend gings los mit dem Bühnenaufbaum, die kurz zuvor von Tiziano und einem Kollegen gezimmert worden war. Mit dem Aufbau der Musikanlage, der Dekoration der Tische und dem Einrichten der Bar lief es weiter. Die neue, von Susanne seit langem sehnlichst geforderte, Nebelanlage wurde erfolg- reich getestet; wir sahen kurz nix mehr! Für die zügig voranschreitenden Arbeiten belohnten wir uns mit einem Schluck Whisky in der Cattle-Bar. Beim Soundcheck gegen Mitternacht funktionierte zuerst mal gar nichts und ich fand ich sei jetzt müde und reif fürs Bett. Schliesslich klappte es dann doch mit dem Sound und auch das neue Bühnenlicht begann zu strahlen.
Weiter vorbereitet wurde am nächsten Nachmittag. Getränke, Bier, Kochgeschirr und die Esswaren wurden herrangekarrt, die Küche und die Fassstrasse eingerichtet, damit alles bereit steht, wenn unsere Gäste kommen.
Zahlreich, einige dem Thema entsprechend gekleidet, gut gelaunt und motiviert mit uns ein paar unver- gessliche Stunden zu verbringen, sind sie dann erschienen. Ich fühlte mich zwischendruch schottischer als in Schottland. Soooo Cool! Zwei unglaublich stimmungsvolle Abende wurden es dann auch! Vom ersten Song an haben unsere tollen Fans mitgesungen, mitgeklatscht, mitgetanzt und für eine einmalige Ambi- ance gesorgt. Auch die Helfer trugen zur bombastischen Stimmung bei, insbesondere Markus, mit seiner (nicht ganz freiwilligen) Stripeinlage am Freitagabend. Wow, das hat den Ladys aber gefallen! Mach weiter so ... go, Markus, go!!!
Das Essen und die Desserts schmeckten hervorragend, das selbstgebraute Supporter- und das heimische Seislerbier floss in Strömen und füllte auch einige Trinkhörner! In der Cattle-Bar wurde viel Whisky degu- stiert, was der ausgelassenen und fröhlichen Stimmung sicher nicht abträglich war :-).
Einer der Höhpunkte beider Abende war wiederum Werner (am Freitag solo) und die Bärn-Pipes, die mit Pauke und Dudelsäcken, Tizis "Address to a haggis"-Darbietung den würdigen Rahmen setzten. Wir fühlten uns wie in good old Scotland, Yeah!
Ohne diese urtypischen, schottischen Bagpipe-Klänge würde unserer RBN definitv etwas fehlen! Werner, für deine Jahrelange "Robert Burns Night"-Treue und allen Bärn Pipers für den Auftritt ein herzliches Dankeschön!
Mit und Dank euch, liebe Freunde aus Nah und Fern, durften wir zwei unvergessliche Abende erleben. Noch lange nach dem Konzert klangen die Rhythmen und Melodien in unseren Köpfen weiter. Für eure Treue, euer Mitmachen und die feinen Desserts sagen wir "Merci vöu vöu mau!".

Was lief sonst noch (schief)? Nun, bei der Haggis-Bestellung gab es ein Liefertermin-Missverständnis, was eine Woche vor der RBN zu erhöhtem Blutdruck führte. Der Haggis wurde zwar noch hergestellt, konnte aber nicht mehr rechtzeitig per Post geschickt werden. Also fuhr Thomas, einer unserer tollen Helfer, am Freitag aus dem solothurnischen Jura zuerst zur Metzgerei nach Kölliken und brachte den Haggis dann nach Heitenried. Super, wenn man solche Freunde hat!!!
Am Samstagmorgen war erst mal ausschlafen und erholen vom vorangegangenen Abend angesagt. Nur unser GOT (Grosser Organisator Tiziano) musste früh zum Bierbrauer eilen, um den massiv unterschätzten Bierdurst unserer Freitagsgäste wieder auszugleichen. Nachdem im Kultur- und Vereinshaus wieder alles bereit für die nächste RBN war, beschloss Tizi sich zu Haus noch kleines Nickerchen zu gönnen. Wahr- scheinlich würde er heute noch dort liegen, wenn nicht eine gezielte Klingeltonattacke unserseits seinem Schlaf ein Ende bereitet hätte. Rechtzeitig vor Türöffnung war auch unser Lead-Sänger wieder vor Ort.

Nach drei anstrengenden Tagen waren die Helfer und die Bandmitglieder hundemüde. Wir können jedoch auf zwei tolle Robert Burns Nights zurückblicken. Die vielen positiven Rückmeldungen von euch machen Freude und motivieren. Das Vereins- und Kulturhaus ist bereits wieder reserviert ...

- Ruth -


Blog 2015

Rückblick, Vol. II
Das nächste Konzert fand im Wonnemonat Mai statt. Wir begleiteten musikalisch die Hochzeitsfeierlich- keiten von Barbara und Alexandra, Freundinnen von Christine, im Parkhotel in Thun. Seit unsere Geigerin bei der Band dabei ist, haben die Beiden schon manches Konzert von uns besucht. Dass wir nun an diesem besonderen Tag dabei sein durften, freute uns sehr! Neben unserem Auftritt genossen die Caledonian Lions auch die kulinarischen Köstlichkeiten des Festes. Nach dem Einduckeln liess die Hochzeitsgesellschaft ihre Wünsche für das Paar mittels kleiner Heissluftballons gegen den Himmel steigen. Viele kleine leuchtende Punkte spiegelten sich im dunklen Wasser des Thunersees. Auch unsere Wünsche traten die Reise durch die Nacht an. Die Meisten jedenfalls! Ein Ballon verzeichnete einen veritablen Fehlstart. Da die Luft im Ballon noch nicht genung aufgeheizt war, flog er statt dem Himmel unaufhaltsam dem Wasser entgegen. Eine Rettung nach der Notwasserung war unmöglich. Wir sind aber überzeugt, dass auch diese Wünsche in Erfüllung gegangen sind!
Auch beim folgenden Konzert führten Beziehungen zum Engagement. Ruth arbeitet im "Les Buissonnets". Dank Ihr wurden die Lions für das Mitarbeiterfest verpflichtet. Leider war ich nicht dabei, wie mir aber zu Ohren gekommen ist, erntete die Band viel Applaus und Lob. Sie liessen sich auch nicht durch die in der Julinacht kaum mehr zu lesenden Noten und Textblätter irritieren!
Weitere Berichte folgen noch ...

- Stephan -

Rückblick
Schon bald sind 3/4 des Jahres vorbei. Höchste Zeit zu berichten was bis jetzt gelaufen ist.

The same procedure as every year - na ja fast. Wie immer startetet unser Konzertjahr mit der Robert Burns Night am 23./24. Januar. Nachdem die ersten 4. RBN's im heimeligen Laupers Knewis stattfanden, wechselte der Veranstaltungsort nun nach Heitenried ins Vereins- und Kulturhaus. Dies war aus Infrastrukturgründen ein notwendiger Schritt.
Trotz des viel grösseren Platzangebots in der ehemaligen Kirche, war der der Freitag fast und der Samstag restlos ausverkauft. Die ebenfalls neue Küchencrew (Valèrie und Katya) meisterte diese Herausforderung bestens! Mit Thomas stand ihnen noch ein Helfer zur Verfügung, der sich wie immmer überall nützlich machte, wo Not am Mann war. "Warm and rich" quoll der Haggis aus dem Schafsmagen, begleitet von Tizianos Lobeshymne, der er lautstark und mit wilden Gesten die richtige Dramatik verlieh! Das Dinner mundete und ein tolles Dessertbuffet, von unseren Gästen zubereitet, rundeten den schottischen Festschmaus ab.
Musikalisch wurden die Lions von einer irish Folk spielenden "Girl Group" mit dem Bassisten als Hahn im Korb unterstützt. Die Bärn-Pipes sorgten mit ihren Dudelsäcken für das richtige Highland-Feeling. Wer wollte, durfte versuchen die Bagpipe zum Klingen zu bringen :-). In der Cattle-Bar konnten die Whisky-Freunde und die, die es noch werden wollten, verschiedene Abfüllungen des Lebenswasser degustieren, ein weiteres Plus des neuen Ortes!
Die Premiere in Heitenried verlief ohne grössere und für die Gäste kaum merkbaren Probleme ab. Die Lions jedenfalls waren zufrieden! Nächstes Jahr werden wir die Räumlichkeiten jedoch schon ab Donnerstagabend mieten. Am Freitag alles bereitstellen, dekorieren und am gleichen Abend noch aufzutreten ist zu stressig! Auch ein Thema ist unsere Bühnenpräsenz und den Einbezug des Publikums in unseren Auftritt. Es gibt ja immer was zu verbessern ... Ihr seht, dieser Anlass liegt uns am Herzen und wir wollen unseren Gästen eine tolle Robert Burns Night "servieren"! Die Photos zum Anlass findet ihr hier.
Herzlichen Dank für Euren Besuch, liebe Freunde, an alle die uns tatkräftig unter die Arme gegriffen haben und an Monika, der Vertreterin der Stiftung "Alte St. Michaelskirche", die uns unkompliziert mit den Begebenheiten des Kulturhauses vertraut machte! Wir freuen uns auf's nächste Jahr.

Schon eine Woche später waren wir am runden Geburtstag einer Lehrerkollegin von Tiziano engagiert. Für ein gutes Essen und Getränke haben sich die Caledonian Lions auch schon mehr Anstrengen müssen, was die Länge des Auftritts betraf ;-). Da viele Familienangehörige der Jubilarin selber musizieren und singen, war auch zwischen unseren Auftritten für Unterhaltung gesorgt. So konnte die Band den Abend, auch wegen der verschiedenen feinen Fondues, richtig geniessen!

Dank der Empfehlung des Managers der Tortilla Flat waren wir im Falken Pub in Frauenfeld für den musikalischen Teil des St. Patricks Day zuständig. Dem Anlass entsprechend tauschten wir den schottischen Kilt gegen ein irisches Grandfather Shirt und Cap. Die Stimmung war gut, hätte aber noch ein wenig ausgelassener sein können (ostschweizer Charakter?). Das Pub-Team war gut drauf und ihre Kleider ein Blickfang, was natürlich auch an den Trägerinnen lag ;-).
Nicht schlecht staunten wir als Elodie & Niels, super Fans aus dem Neuenburgischen, im Pub auftauchten. Mit ihrem französischem Akzent waren die Beiden Exoten im thurgauischen Publikum :-). Gemeinsam beendeten wir den lustigen Abend bei Whisky und feinem Bier.
Vielen Dank ans Falken-Team für die grosszügige Betreuung! Wir waren nicht das letzte Mal in der Ostschweiz.

- Stephan -


Blog 2014

A trip to and through Edinburgh, 12.2014 (Fotos)
Day 1 - Mo, 08.12.2014 - Sightseeing
Nach rund 24-stündiger Reise erreichten die Caledonian Lions Light (Susanne, Tiziano, Joel und ich) Edinburgh in den frühen Morgenstunden. Unsere Gasteber Sheila und Gordon hatten den Schlüssel unter dem Eingangsteppich bereitgelegt. So schlichen wir uns, mit Gepäck, Instrumenten und der Musikanlage beladen, in die Wohnung hinein und genehmigten uns in der Küche einen Kaffee. Kurze Zeit später be- grüssten uns die nun erwachten schottischen Freunde! Wir beschlossen, die im warmen Licht der Morgen- sonne leuchtende Stadt zu erkunden und nahmen den Weg ins Zentrum unter die Füsse.
Unsere erstes Ziel war der historische Grassmarket unterhalb des Edinburgh Castle. Zum "z'Nüni" gab es dann das erste Ale auf schottischem Boden im Biddy Mulligans Pub. Durch die Victoria Street zogen wir weiter hinauf zum touristischen Herzen Edinburghs, The Royal Mile. Kilt- und Kaschmir-Shops alle paar Meter und überall "belästigte" der Dudelsack-Sound der Red Hot Chilli Pipers die Ohren.
Lunch assen wir in der Deacon Brodies Tavern an der Royal Mile. Gordon meinte zu dieser Bar zwar "for tourists" aber es schmeckte hervorragend. Nur auf das schottische Stout Bier zum Apèro hätten wir verzich- ten können (Pferdepisse). Am Nachmittag gings dann noch hinunter, durch den Weihnachtsmarkt hindurch, zur geschäftigen Princess-Street und deren Umgebung.
Nach dem Nachtessen bei Sheila und Gorden fielen die Lions todmüde von der lange Reise und der Er- kundungstour in ihre Betten.
Day 2 - Di, 09.12.2014 - Mini-Pub Tour
Gestärkt durch das Früshtück starteten wir in den zweiten Tag. Sheila fuhr Susanne und mich zum Laden ihrer Tochter während Joel und Tiziano ein paar Musikläden aufsuchen wollten.
CAOBA nennt sich der kleine aber feine Geschenkaden von Corinna. Von Grusskarten über mexikanische Töpferwaren bis hin zu Wrestlingmasken, gibt es alles zu haben. Auch die lustigen Wet Yeti -Arbeiten ihres Mannes Steven sind zu bestaunen. Mit einigen Souvenirs beladen kehrten Susanne und ich zur Mittagszeit zum Bruntsfield Place zurück.
Unsere Minitour startete im Royal Oak, einem kleinem Musik Pub. Die Besitzerin hatte uns gesagt, die besten Zeiten seien um 1 und 5 Uhr Nachmittags. Also legten wir um ein Uhr los. Unsere Publikum: Die Barfrau, ein älteres Pärchen und ihr Hund. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie viele Leute zu einer nicht so guten Zeit im Pub sind ;-). Nachdem wir Massacre of Glencoe gespielt hatten, verriet uns der Mann des Pärchens, dass er zum Clan der Campbells gehört. Einige Zeit vor dem Massaker seien 500 Leute seines Clans in einer Kirche von den MacDonalds eingesperrt und die Kirche in Brand gesetzt worden. Darüber wurde jedoch nie ein Lied geschrieben. Er meinte das überhaupt nicht böse, aber es zeigte, wie lebendig die Geschichte für die Schotten noch immer ist.
Nächste Station: Sandy Bells. Schone manche Folk-Grösse hat in dieser Bar gespielt. Mit dem Desintresse des Barkeepers an uns konnten wir leben, umso mehr weil es den Gästen gefiel.
Die Captains Bar war dann die letzte Station der Caledonian Lions Light an diesem Tag. Allan Johnston spielte gerade einige seiner Lieder. Wir setzten uns zu ihm und er klärte uns bald über die Linke Szene Edinburghs, zu der er unzweifelhaft auch gehörte, auf. Für die unabhängigkeit Schottlands hat Allan natürlich auch gestimmt. Schliesslich fachsimpelten er und Joel noch über ihre Gitarren und gemeinsam wurde auch noch musiziert.
Weil uns die Atmosphäre in der Captains Bar so gut gefallen hatte, beschlossen wir noch einmal an einem anderen Abend dort zu spielen!
Day 3 - Mi, 10.12.2014 - Shopping
Geld ausgeben war angesagt. Beinahe hätte der Ausflug mit einem Unglück begonnen: Das nasskalte Wetter schlug auf Susannes Blase und öffentliche Toiletten sind in Edinburgh rar gesägt. Mit einem kurzen Abstecher in das Innere des Kick Ass Hostel konnte Sie jedoch im letzten Moment ein Malheur verhin- dern. So schnell, wie der Name der Herberge vermuten lässt, kam unsere Sound-Technikerin jedoch nicht zurück :-).
Ein Besuch des Red Dog Musikgeschäfts beim Grassmarket war ein Muss. Unsere Gitarristen konnten sich, trotz des immensen
an Saiteninstrumenten, zurückhalten und schwächten ihre Finanzkraft noch nicht. Joel und Susanne besuchten danach das Edinburgh Castle, Tiziano und ich schauten uns in der Tartan Weaving Mill um. Fazit: Beret mit Federn und Plakette, schwarze Socken, schwarzes Hemd und einen Billie-Kilt für meine ältere Tochter. Am frühen Nachmittag genehmigten sich die nicht Vegetarierer unter uns einen Double Burger oder Roadside Sliders im The Filling Station. So eine Fleischvöllerei fühlt sich einfach gut an, yes!
Der Tag endete bei einem tollen, rockigen Konzert der jungen Band The Dark Jokes in der Musikbar Whistlebinkies. Ich denke von dieser Band wird man noch einiges hören. Tiziano wurde am Ende des Auftritts noch von einem weiblichen Fan (von der Band, nicht von uns), etwa um die 40, angesprochen. Sein Selbstwertgefühl steigerte sich sichtlich ;-). Ruth, keine Angst, Telefonnummern wurde keine ausge- tauscht!
Day 4 - Do, 11.12.2014 - Musikerrunde
Allzu früh sind wir nicht aufgestanden und nach dem Frühstück wurden die Instrumente hervorgeholt und in der Essküche gespielt. Joel hatte anfangs Woche eine günstige Querflöte erstanden, die nun seine ständige Begleiterin war (seine Freundin wäre sicher eifersüchtig geworden). Er übte zu jeder (Un)Zeit und so wurde die Qualtiäte seines Spiels schnell besser.
Nach einer grossen Portion Fhish & Chips (Vegi-Pizza für Susanne) zum Mittagessen machten wir uns etwas später, bewaffnet mit unseren Instrumenten, auf in die Stadt. Die erste Station war noch einmal die Captains Bar. Wir nahmen am Musikertisch platz und begannen schottische Traditionals zu spielen. Kurze Zeit später rannte der Barkeeper irgenwo in ein Hinterstübchen. Zu unserem Erstaunen und unserer Freude hatte er seine Fiddle geholt und begleitete uns. Nach einem Stück brachte er die Geige zurück und kümmerte sich wieder um die Gäste. Das ganze Ritual (ins Hinterstübchen Geige holen, musizieren, Fiddle zurück bringen und wieder hinter die Bar) wiederholte sich etwa dreimal :-).
Nach ca. 1 Std wurden wir von einer 6-köpfigen Ukulele-Gruppe am Tisch abgelöst. Diese hatte uns vorher gesangsmässig kräftig unterstützt. Die Lions verliessen The Captains Bar und stärkten sich bei einem feinen Burger im Greenmantle Pub. Gut genährt begann die Suche nach dem nächsten Spielort. Gordon hatte für uns eine Auftrittsmöglichkeit in seinem Mittwochs-Poker-Pub organisiert. Erstaunlicherweise schienen die Locals das Pub nicht zu kennen. Schliesslich erhielten wir doch noch den entscheidenden Tipp und kamen, trotz unserer Odysee druch den Newington-Stadtteil, rechtzeitig im Scotch Hop an.
Es traffen weitere Musiker ein, alles Singer/Songwriter. Zuerst begrüssten die Caledonian Lions Ed Ritchie aka "Dog on A Swing" der irgendetwas von "Host" (Gastgeber) in seinen Bart brummelte, es folgte Ian Sullivan, dann Tina Louise Avery, zu guter letzt kompletierte Ross Neilson die Musikerrunde des Abends. Es konnte losgehen.
Ed, der "Gastgeber", erklärte die Regeln: Jeder spielte ein Stück der Reihe nach. Es war interessant den Darbietungen der Einheimischen zuzuhören. Ihre Songs waren von der ruhigeren, melancholischen Art, was Gordon zur Bemerkung "Suicide" veranlasste. Nun, wir brachten schon ein bisschen mehr Power in die Runde. Schliesslich wurde eine genau 15 minütige Pause ausgerufen. Anschliessen ging es wiederum der Runde nach weiter. Gegen 11 Uhr meinte Ed, dass die Lions nun noch einen Song spielen sollten und er dann den Abschluss machen würde. Zu unserer insgeheimen Freude meinte jedoch der Barkeeper, dass wir das lezte Lied des Abends spielen sollen. Die Caledonian Lions taten das gerne!
Day 5 - Fr, 12.12.2014 - Hermitage Party
Der Freitagmorgen wurde genutzt, um die ersten Vorbereitungen für Gordon's Geburtstagsfest vom Samstag zu treffen. In der linken Hand einen Pint Ale und in der rechten die Kochutensilien, so liess sich vortrefflich ein 'Clootie Dumpling' zubereiten. Nach dieser "kräfteraubenden" Arbeit mussten die Energierserven wieder gefüllt werden. Kay's Bar war das Ziel. Ein kleines, wunderschönes Pub im New Town Quartier, dass sicher einen der besten Haggis in der Stadt serviert! Nach dem Lunch liefen wir zu Fuss durch Edinburgh Richtung Bruntsfield Place. Am späteren Nachmittag fuhren die Lions mit dem Taxi in den Stadtteil Morning Side zum Hermitage Pub, wo wir am Abend einen Auftrtitt hatten. Die ersten Kontakte wurden geknüpft und ein paar Gästen liessen verlauten, sie seien auch am Konzert dabei.
Auf Grund des Raumgestaltung des Pub's war ein spielen ohne Verstärkung nicht sinnvoll. Also bestellte Tiziano auf viertel vor sieben ein Taxi zum Bruntsfield Place, damit das Material transportiert werden konnte. Wir war zur Zeit parat. Da das Taxi nach einer Viertelstunde noch immer nicht aufgetaucht war, rief Tiziano nochmals an. Er habe viertel nach sieben verstanden, war die Antwort des Fahrers. Man versteht sie schlecht und hören tun sie scheinbar auch nicht gut, die Schotten ;-). Schlussendlich wurden die Lions und ihr Equipment doch noch befördert.
Auf engstem Raum richteten Susanne, Joel, Tiziano und ich uns ein. Nach dem ersten Soundcheck wurde nochmals umgruppiert, da ich bei Tiziano beinahe einen Gehörschaden verursachte habe, weil ich ihm die Flötentöne sozusagen direkt ins Ohr geblasen habe. Neu aufgestellt startete das Konzert. Einige Freunde und Bekannte von Tiziano besuchten unseren Auftritt und auch Schweizer, die in Edinburgh lebten waren dabei -> Freunde von Susanne. Und da war da noch Sandy! Sandy war Stammgast und feierte an diesem Freitag seinen Geburtstag im Hermitage Pub. Er war begeistert von uns und konnte es kaum glauben, dass wir aus der Schweiz sind. Die Lions mussten nichts mehr bezahlen, entweder gings aufs Haus oder Sandy zückte den Geldbeutel :-). Die Stimmung war fantastisch und alle haben diesen Abend genossen. Als wir Sandy von unserer Robert Burns Night erzählten, versprach er uns, schon leicht angetrunken, in die Schweiz zu kommen (kam dann leider doch nicht zustande). Mit dem Lied 'Auld Lang Syne' und Sandy als Sänger an der Lions Seite, ging eine toller Auftritt zu Ende, nicht jedoch die Party!!! Schliesslich war es dann doch an der Zeit aufzubrechen. Das Taxi zahlte wer? Natürlich Sandy! Von einem anderen Gast bekammn wir als Dankeschön für das Konzert noch eine Flasche Whisky geschenkt! Many thanks to Sandy, all the folk in the pub and of course to the whole Hermitage team. It was a great evening!.
Day 6 - Sa, 13.12.2014 - Letzter Tag
Leith Harbour war der erste Punkt auf unserem Tagesprogramm. Vom Stadtzentrum aus nahmen wir den Bus, welcher von einem Weihnachtsmann gefahren wurde. Leith ist wirklich ein Ausflug wert. Moderne Architektur und geschichtsträchtige Gebäude bieten einen schönen Kontrast entlang der Leith, die dort gemächlich in den Firth of Forth fliesst. Die frische, salzige Seeluft des Hafens weckt in einem die Lust nach der entsprechenden Speise auf dem Teller. Im The Shore wurde uns deswegen ein halber Hummer für jeden nicht vegetarier serviert und Susanne probierte, wenn ich mich recht erinnere, einen Kartoffel/ Gemüseauflauf. Jedenfalls mundete alles sehr gut.
Zurück an der Princess Street trennte sich die Gruppe. Susanne und Joel tätigten noch ein paar Besorgungen während Tiziano und ich uns zu Fuss auf den Weg zurück zu Sheila und Gordon machten. Für einmal klangen nicht nur Dudelsacktöne ab Konserve durch die Stadt! An diesem kühlen Wintertag wärmten beim Hunter Square an der High Street die Trommler der "Edinburgh Samba Scool" die Leute mit ihren heissen Rhythmen auf. Die Musik und das rot/weiss ihrer Anzüge boten einen schönen Kontrast zu dem, aus touristischer Sicht, gewohnten Bild der Stadt.
In der Wohnküche unserer Gastgeber liefen am späteren Nachmittag die letzten Vorbereitungen für Gordon's Geburtstagsessen. Währenddessen packten die CLL's ihre Sachen für die morgige Heimreise. Im Kreise der Howells Familie wurde anschliessend Gordon's Geburtstag gefeiert. Das Geburtstagskind selbst hatte das Essen zubereitet. Die Ente, die Fleischterrine, der Dumpling und vieles mehr schmeckte hervorragend. Der gemütliche Abend war auch ein schöner Abschluss unserer Woche in Edinburgh. Viele Erlebnisse und Eindrücke musikalischer und anderer Art nahmen wir mit nach Hause und sind sicher dass die Caldonian Lions wieder nach Edinburgh reisen werden, dann aber mit der ganzen Band!
Am Sonntagmorgen um 7 Uhr a.m. verabschiedeten wir uns von Sheila. Gordon war noch nicht in der Lage aufzustehen :-). Ein von herzen grosses Dankeschön an die Beiden für die tolle und grosszügige Gastfreundschaft, ich hoffe wir waren nicht zu anstrengend ;-)! 20 Stunden später öffneten wir die Türen unserer Heime im Senseland.
- Stephan -

04.12.2014
Die letzten Auftritte der gesamten Band sind vorüber. Am 22.11. in Läufelfingen im Midtown Pub war ich nicht dabei. Doch wie mir berichtet worden ist, war es ein toller Auftritt mit einem super Publikum. Leider konnte Christine den Abend nicht geniessen, da ihr eine Migräne zu schaffen machte. Aber sie hat sich durchgebissen und gespielt. Halt ein Profi ... ;-).

Letzten Samstag war ein schottischer Abend im Sternen in Mauss angesagt. Uns freute es natürlich ganz besonders, dass wir nicht nur spielen konnten, sondern uns auch noch die Bäuche mit den servierten Köstlichkeiten vollschlagen durften (Jakobsmuscheln an Safransauce, geschmorte Gans, natürlich Haggis und vieles mehr ...). Auch unser neues Bandfässchen wurde angezapft und dessen goldfarbiger Inhalt genossen.
Diesmal spielten die Lions fast ausschliesslich, dem Motto angepasst, schottische Lieder. Wir hatten ein Publikum, das uns zuhörte und uns den Auftritt mit viel Applaus und positivem Feedback dankte. Das ganze Konzert wurde mit einer Videokamera festgehalten und einen ersten Ausschnitt (Culloden's Harvest) auf YouTube veröffentlicht. Der Sound ist natürlich nicht perfekt, aber ich hatte eine schlechtere Qualität erwartet. Weitere Lieder werden noch folgen.
Beat kochte hervorragend wie immer, Maik hatte den Service im Griff und auch das übrige Sternen-Team machte einen tollen Job. Vielen Dank für diesen Abend, die Caledonian Lions kommen gerne wieder ;-)!

Das Konzertjahr ist nun für die Hälfte der Band vorüber. Darauf wurde am Mittwoch bei Ruths feinem Gemüse/Zwiebelkuchen und mit Christines kühlem burgdorfer Bier im Weihnachtsmannsrock angestossen. Susanne, Joel, Tiziano und ich (Caledonian Lions Light) werden noch eine Woche lang Edinburgh in Augenschein nehmen und in dem einen oder anderen Pub auftreten. "Trip to Edinburgh" demnächst in diesem Blog ...
Nun wünschen euch die Caledonian Lions eine nicht allzustressige Adventszeit, ein schönes Weihnachts- fest und einen guten Rutsch ins neuen Jahr - Nollaig chridheil agus bliadhna mhath ùr!
- Stephan -

06.09.2014
Am Samstag vor einer Woche waren wir zu Gast in Stef's Kulturbistro in Ostermundigen. Seit 2013 schmeisst Stef diesen tollen Laden, wo der Name Programm ist. Leider gibt es viel zu wenig Lokale in der Schweiz mit diesem Konzept! Schlussendlich muss es natürlich rentieren. Also liebe Leute, besucht Stef in Ostermundigen, denn es ist bestimmt auch ein Event für Euch dabei.
Nachdem wir unsere Anlage aufgebaut und uns mit Irish Stew gestärkt hatten, starteten wir das Konzert um 21:30 Uhr. Geschlagene 3 Stunden später spielten wir den letzten Song. Stimmt die Atmosphäre und ein gut gelauntes Publikum hört uns zu und macht mit (ein Zauscher trug sogar den Kilt), dann ist so ein Auftritt pure Freude und die Zeit vergeht im Fluge. So kann man dann auch mal ein Stück darbieten, das noch kaum geprobt worden ist. Führt dann dazu, dass man sich zuerst noch auf die Tonart einigen muss: "Wie spiele mers?" "G-Dur!" "Sicher?" "Hmm, glaub scho" (ein paar Akkorde werden gezupft) "Nei, doch nid, wart es chönnti H-Moll si!?" "Ah, das isch es!" "Si mer parat?" (und los gings). Die Lacher aus dem Publikum waren uns sicher :-).
Den Besuchern und uns hat der Abend bei Stef gefallen. Liebe Stef, herzlichen Dank Dir und Deinem Team für die Gastfreundschaft! Beim nächsten Besuch werde ich dann im Publikum sitzen :-).

Am vergangenen Mittwoch stand dann noch unser jährlicher Auftritt beim Sommerfest im Säget in Belp auf dem Programm. Das Säget ist ein Heim für Autisten mit geistiger Behinderung und der Arbeitsplatz von Christine, unsere Fiddlerin. Wir hatten am Anfang einige technische Problem zu lösen, doch die wartenden Bewohner/innen nahmen das erstaunlicherweise sehr gelassen hin! Das Konzert ist auch immmer für Silvia, einer Bewohnerin, ein Highlight. Mit uns zusammen singt Sie das Lied "Oró Sé do Bheatha 'Bhaile" und ist danach nicht mehr vom Mikrofon zu trennen :-). Belohnt wurd unser Auftritt mit einer schönen Sonnenblume. Anschliessend genossen alle zusammen die feinen Apèro-Happen. Am Tisch interessierte sich ein Heimbewohner für meine Ringe und weiterer zeigte uns, wie er Holzplatten zu Anzündholz verarbeitet. In entspannter Atmosphäre ging des Fest zu Ende.

Nun haben die Caledonian-Lions eine Konzertpause, die wir nutzen wollen um alles für Aufnahmen vorzubereiten (ja, wir probierens mal wieder :-) )! Im November stehen dann die nächsten Auftritte in Läufelfingen und in Mauss an.
- Stephan -

22.08.2014
Heimsspiel, für mich jedenfalls. Die Caledonian Lions wurden für ein Zeltfest am 15./16. August in meinem Heimatort Balsthal engagiert.
Am Freitag Abend spielten wir in den verschiedenen Zelten. Da wir unmöglich unsere ganze Anlage in jedes Zelt mitschleppen konnten aber trotzdem einen guten Sound erzeugen wollten, erfand Tiziano die MSM (Mobile Sound Machine). 2 Tage vor unseren Auftritten wurde das Esszimmer in Tizianos Haus kuzerhand in eine Zimmerei umgewandelt. Das Resultat der Arbeit war eine rollende Musikanlage mit integriertem Mischpult, Empfänger zu unseren Funk-Mics und obendrauf zwei Boxen. Im nassen Untegrund blieben die Räder einige Male hängen und unsere Schleifspuren im Gras werden wohl noch einige Zeit an uns erinnern :-), doch sie erfüllte ihren Zweck super. Tizi, vielen Dank für Deine tolle Arbeit!
Die Feuertaufe bestand die MSM im "Kaffistübli", wo wir einen Querschnitt unserer Lieder zum Besten gaben. Anschliessend spielten wir unplugged im "Grotto" und assen dann dort auch noch ein feines Pilzrisotto. In der "Bierschwemmi" sorgten unsere "fetzigen" Stücke für gute Stimmung und zum Abschluss des Abends gings dann in die Bar der Turnerinnen. Auf Grund der schon etwas angegriffenen Stimmbänder von Tiziano und Ruth trugen wir da unverstärkt einige Balladen vor. Bei Caipirinhas und warem Fleischkäse ging der erste Konzertabend zu Ende. Übernachten konnten wir bei meiner Schwester Pia und deren Mann Marcel. Wie ich es vom "Gasthaus" Egglenstutz gewohnt bin, wurden die Lions mit gutem Essem, Wein und Whisky überaus grosszügig bewirtet. Taing mhòr hinauf auf die Ziegelhütte!
Im Samstagabend gab es dann bei der Kirche ein Open-Air unsererseits. Ruth war bezüglich des Wetters zwar schon seit dem Morgen pessimistisch eingestellt und die Regenschauer während des Vormittags verstärkten ihre Skeptik. Doch langsam wurde das Wetter besser und zum Konzertbeginn war es trocken und sonnig. Wir spielten zum ersten mal in Konzertlänge (2 x 1 Std.). Viele Freunde und Bekannte waren anwesend und trugen zur ausgelassen Stimmung bei. Ein absolut gelungener Auftritt, wie die positiven Rückmeldungen aus dem Publikum zeigten!
Einige Kolleginen und Kollegen aus Balsthal wussten noch nicht, dass ich in einer Band spiele und ihre erstaunten Gesichter zu sehen machte schon Spass (setzte mich natürlich auch unter Druck, man will sich ja nicht blamieren) :-)!
Wo wir auch waren, Heinz war auch da! War es so, weil ihm die Musik so gefiel oder er nur sicher sein wollte, dass wir unser Soll erfüllten? ;-) Nein, Heinz betreute uns während der zwei Tage und sorgte dafür, dass uns alles, was wir benötigten zur Verfügung stand. Vielen Dank für Deine tolle Unterstützung, wir hatten viel Spass an den Auftritten in Balsthal!
- Stephan -

31.07.2014
Einige Bandmitglieder sind schon wieder aus den Sommerferien zurück und haben viele Eindrücke von der grünen Insel im Norden oder von der schönen Insel im Süden mitgenommen. Neben den Eindrücken habe ich auch noch einen korsischen, 7-jährigen Single Malt Whisky mit nach Hause gebracht. Bin ge- spannt auf das Urteil der Anderen.
Joel hat seinen "all inclusive"-Abenteuerurlaub beim Bund gebucht und bleibt den Bandproben noch einige Wochen fern.
Vor der Ferienzeit durften wir noch zwei Konzerte in familiären Kreisen geben. So wurden die Lions am 21.06. für eine grosse Familienfeier in Schwarzenburg engagiert. Neben uns traten noch der Berner Chansonier Oli Kehrli, der Sohn der Gastgeber, zusammen mit Gewondylin Masin, eine weltbekannte Violinistin, auf. Die Anwesenheit von Gwendolyn trieb den Puls unserer Geigerin Christine ein bisschen höher hinauf als bei anderen Auftritten, erntete dafür aber für Ihr Geigenspiel ein dickes Lob! Wir ver- brachten einen tollen Abend und konnten viel an positiver Kritik mit nach Hause nehmen.
Am 28.06. gings dann nach Interlaken zu einer Hochzeitsfeier (im grossen Familienrahmen). Der Bräuti- gam hatte uns schon für seine 1. Hochzeitsfeier im letzten Dezember (kleiner Kreis) gebucht und an- scheinend haben wir überzeugt :-). Da ich selber nicht dabei war (bei einer anderen Feier eingeladen) gibt es dazu keinen näheren Angaben. Gerüchte besagen jedoch, dass auch dieser Auftritt grossen Anklang fand und die Leute, allen voran die Kinder, toll getanzt hätten!
Nun freuen wir uns auf die nächsten öffentlichen Auftritte in Balsthal (15./16.08) und in Ostermundigen (30.08) und hoffen dass der Sommer auch in der Schweiz noch einzug hält!
- Stephan -

07.05.2014
Am 22. März galt es für die Caledonian Lions an den Geburtstagsfeierlichkeiten eines regionalen Produkts mitzuwirken. Das "Jùscht's" wurde 10 Jahre alt. Unter der Marke "Jùscht's" laufen verschiedene Seisler Biere, die von der Firma 'Fleisch und Brau' in Alterswil gebraut werden. Da wir einem Schluck guten Bieres gar nicht abgeneigt sind, haben wir uns über diese Auftrittsmöglichkeit gefreut. Übrigens gibt es das 'Amber'-Bier bei unserer 'Robert Burns Night' immer frisch ab dem Fass gezapft! 'Fleisch und Brau' hat die alte 'Landi'-Verkaufsstelle übernohmen und diese diente nun als Festsaal.
Susanne, Ruth und Tiziano hatten schon am Vorabend unsere Anlage aufgestellt, so dass am Samstag nur noch die Verkabelung der Mikrofone und Instrumente gemacht werden musste. Zum ersten Mal benutzen wir eine grosse Leinwand, die wir, bei genügend Platz, aufstellen und darauf passende Bilder zu unserer Musik projezieren.
Am Nachmittag spielten wir ab und zu ein paar Stücke um auf unser Konzert am Abend aufmerksam zu machen. Da auch Tag der offenen Türe war, nutzten Tiziano und ich die Gelegenheit um uns vom Braumeister Iwan die Geheimnisse der Braukunst erklären zu lassen. Patric, der Co-Geschäftsleiter zeigte uns die Räucherei. Was da in luftiger Höhe im Rauchkamin hing, liess uns das Wasser im Munde zusammen laufen. Obwohl der Aufenthalt nur kurz war, rochen wir danach auch wie geräucherter Schinken. Was uns gleich zum nächsten Thema führt: Whisky. Ja, auch Whisky gab's zu degustieren und zu kaufen (konnte natürlich nicht wiederstehen)!
Ab 19:00 Uhr begann dann unser Abendkonzert, welches wir so gegen 11 Uhr beendeten. Während einer Pause bat uns ein nicht mehr ganz junger Mann darum, ein Mikrofon benützen zu dürfen. Er durfte und sang mit toller Stimme zwei Lieder aus einer ganz anderen musikalischen Ecke als die der Caledonian Lions. Tja, wer einmal auf der Bühne stand, den ziehts immer wieder dorthin. Es war ein gelungener Anlass und es hat uns sehr gefreut ein Teil davon zu sein! Der Tag war lang und todmüde fielen wir in unsere Betten.
Besten Dank an das 'Fleisch und Brau'-Team, dass uns diesen Auftritt ermöglichte und einen Einblick in ihr Handwerk gab! Der nächste Schluck eines "Jùscht's" wird uns an diesen Tag erinnern und doppelt so gut schmecken.

Am vergangen Wochenende, reiste die Band wieder einmal ins Valle d'Intelvi, nach Schignano. Im 'La Zocà di Strii' stieg eine Hochzeitsfeier und die Caledonian Lions begleitete diese musikalisch durch den Samstag Nachmittag. Leider mussten wir auf unsere Geigerin Christine verzichten, die aus beruflichen Gründen nicht teilnehmen konnte. Nicht nur als Bandmitglied haben wir sie vermisst ...
Mit dabei waren für einmal Tizianos und meinen Töchter sowie meine Frau Katya. Die Mädchen waren natürlich auf die Braut und ihr Kleid gespannt, während Katya auf die von mir gepriesenen Speisen neugierig war. Alle sollten auf ihre Kosten kommen ;-).
Aus den Gesichtern der Gäste, glaubte ich erkennen zu können, dass sie von unserem Auftritt nichts wussten. Wir konnten sie begeistern und solistische und andere Tanzeilagen der Gäste trugen zur allgemeinen Heiterkeit bei. Auch die Sonne strahlte und wir spielten auf einer Veranda, assen unter freiem Himmel eine deftige Vorspeise, sämiges Risotto, selbstgemachte Ravioli al tartufo, verschiedenes gegrilltes Fleisch und dazu schäumender Rotwein. Ein feines Dessert aus Bisquit und einer Schicht mit Früchten belegten Vanille/Orangen- Crème rundete das Mahl ab. Ein perfekter Tag, der mit dem letzten Lied am späten Nachmittag noch nicht zu Ende war. Nachdem wir viele Dankesworte und Lob entgegennehmen durften, hiess es zusammenräumen, Autos packen und auf ins nächste Dorf.
Ja, wir hatten tatsächlich am Abend noch ein weiteres Konzert. Diesmal in einem pubartigen Restaurant in San Fedele. Organisiert hat das Ganze Virginia, eine Halbwschester Tizianos (selber Sängerin und zu hören in der Schweiz am 24. Mai im Sternen in Mauss). Gleich nebenan betreibt Riccardo, der Vater von Tiziano, eine kleine aber hervorragende Take-Away-Pizzeria. Bevor wir die Anlage aufstellten, genehmigten wir uns noch einige dieser Pizzas (wir mögen ja nicht die beste Band der Welt sein, aber sicher die verfressenste :-)! ). So gestärkt gelang es uns auf engstem Raum (Ruth sass über Tiziano auf der Lehne einer Sitzbank) zu installieren. Währenddessen verliessen immer mehr Leute das Restaurant und wir hatten schon Angst vor leeren Plätzen zu spielen. Doch zum Start des Konzerts um 21:00 Uhr kamen dann wieder Gäste und es kam eine gute Stimmung auf. In einer Pause sprach uns ein angetrunker Gitarrist in 80'er Jahre-Rockermontur (Tup Gun Blouson) an, der seiner Freude Ausdruck verlieh, dass in diesem "Kaff" musikalisch mal was läuft, und uns ein Bier spendierte. Er sei seit drei Jahren hier, teilte er uns mit. Den Grund, wieso es ihn in diesen Winkel Italiens verschlagen hat, lässt sich schwer erahnen.
Mit viel Applaus ging unserer Auftritt zu Ende und zum zweiten Mal an diesem Tag räumten die müden Lions alles zusammen und fuhren zur wohlverdienten Nachtruhe zurück ins 'La Zocà di Strii'. Ein intensiver Tag mit vielen tollen Eindrücke war vorüber. "Mille grazie" an Gregorio und sein Team vom 'La Zocà di Strii' sowie an Virgina und Riccardo für ihre Gastfreundschaft. Wir kommen wieder!
- Stephan -

27.02.2014
Vor drei Wochen durften wir die tolle Gastfreundschat im "Café Le Tunnel" erleben. War das Café vor 20 Jahren im Herzen der Stadt Fribourg noch eine Spelunke ist es heute ein Ort mit Charme, einem reichhaltigen kulturellen Angebot und einem ausserordentlich freundlichen, herzlichen Team rund um Nathalie! Man fühlt sich wohl und auch die Verköstigung ist sehr gut.
Unser Auftrittsort im Untergrund des Café's entsprach dem Namen. Am Ende eines längliches, tunnel- artigen Kellergewölbes lag die kleine Bühne. Dem feuchten, muffigen Geruch nach zu urteilen könnte man dort auch vorzüglich Weine lagern. (Das leise Plopp wenn der Zapfen sich vom Flaschenhals löst; das sanfte Gurgeln beim Füllen des Glases; das im flackerenden Kerzenlicht funkelnde Rubinrot; der herrliche Duft des von Meisterhand gekelterten Traubensafts, der nun dem Mund zug.... PLOPPP ach ja Konzert ...) Das Aufstellen unserer Anlage erforderte schon einiges an Kreativität, um sechs Musiker und deren Bagage auf der Holzplattform zu platzieren. Aber schliesslich gelang es, wobei jeder Zentimeter ausge- nutzt wurde. Eine unachtsame Bewegung und man stiess sich am Gewölbe, was sofort zu einer feinen Wolke aus Staub und Kalk führte :-). Erstaunlich war, dass tatsächlich etwa 40 bis 50 Personen im Kellerraum Platz fanden.
Das Konzert fand unter dem Motto "Überröschti" statt. Das Motto steht für Kulturschaffende aus dem Deutschfreiburgischen, die sozusagen den Sprung über den "Röschtigraben" ins Welschland wagen. Auf der Bühne ist dann noch das Englische dazugekommen, was ab und an zu einem babylonischen Sprach- gewirr führte. Das Verwursten von englischen, französischen und deutschen Wörtern zu mehr oder weniger sinnvollen Sätzen löste einiges an Heiterkeit aus. Unser, in 3 Sets, vorgetragenes, vielseitiges Programm kam gut an. Wir unsererseits fanden es toll, dass uns die Leute wirklich zuhörten (im Gegen- satz zu einem Auftritt in einem Pub). Fazit: Ein schönes Konzert in einem speziellen Ambiente! Wir werden gerne wieder im "Tunnel" auftreten.
Die Stimmung an diesem Abend hat Ashim Joye fotografisch treffend eingefangen und kann in dieser Dropbox angesehen werden. Herzlichen Dank!

And now for something completely different
Unser GO (grosser Organisator) Tiziano ist auch ein Meister der tiefsinnigen Worte. Aus diesem Grund wird auf dieser Seite eine neue Rubrik mit dem Titel "KonTizius sagt:" erwogen. An der letzten Bandprobe durften wir, an seinen Lippen hängend, Folgendes vernehmen: "Morn isch wieder Morn!" Solch deutungs- schwangere Worte sind die geistige Nahrung, mit der jeder unterbezahlte und unterbeschäftigte Philo- soph sein Dasein wieder einer Berechtigung zuführen kann. Meine kleingeistige Interpretation: "Schiss- dräck, Morn muess i wieder ufsto und go schaffe!". Wie gesagt kleingeistig ...
Wem beim Nachdenken über die tiefschürfenden Worte unseres GO Gehirnwindungskrämpfe drohen, dem seien unsere Konzerte wärmsten empfohlen, eindeutig leichtere Kost ;-). See you!
- Stephan -

02.02.2014
Bereits zum vierten mal starteten wir im Laupers Knewis mit der "Robert Burns Night" ins neue Konzertjahr. Die Probe vor der Geburtstagsfeier zu Ehren des schottischen Dichters haben wir genutzt, um im Knewis die Anlage zu installieren und den Festraum zu dekorieren. Als nächstes wurden dann am frühen Freitag Nachmittag die Getränke und Esswaren hinauf transportiert und ein Parkfeld vom Schnee freigeschaufelt (tja, der Winter ist doch noch gekommen). Im Bauernhof selbst wurde das Feintuning vorgenommen: Tische fertig dekorieren, Getränkebuffet aufstellen, die Songbooks verteilen und die Whiskyflaschen aufstellen. Kurz vor 18:00 Uhr floss dann auch das erste "Juscht's" ins Bierglas, noch etwas schaumig jedoch herrlich frisch! Wir waren bereit und die Gäste konnten kommen.
Unser Publikum am ersten Abend war bunt gemischt und international. So wurde in der einen Ecke italienisch parliert, französische Wortfetzen erreichten das Ohr, g'Seisleret wurde sowieso und tatsächlich tönte auch eine englische Stimme mit schottischem Akzent durch den Raum. Liam, ein Freund aus Edinburgh, verbrachte ein paar Tage bei Tiziano und war natürlich Gast beim "Robert Burns Supper". Er bezeichnet uns als tolle "wannabe Scots" (möchtegern Schotten). Wir fühlen uns geehrt ;-) !
Es war ein gelungener erster Abend mit Gästen, die mitsangen und ihren Teil zur guten Stimmung beitrugen. Viele Kinder waren da und tanzten ausgelassen herum, Bier wurde rege gezapft und Whisky neugierig degustiert (hey Fäbu, vielleicht finden wir ja im nächsten Jahr einen für Dich!). Nur zwischen Susanne und Thierry funkte es nicht so richtig. Der Funken von Thierrys Funkmic sprang nicht so richtig zum Mischpult rüber. Schliesslich gelang es dann doch das Funkloch zu stopfen und es funktionierte alles bestens!
Nachdem der gefüllte Schafsmagen unsere Mägen gefüllt hatte und die feinen Desserts die Bauchdecke endgültig spannten, wurde gemütlich zusammengehockt, über Gott und die Welt diskutiert, noch ein wenig unplugged gespielt und fröhlich weitergebechert. Die letzten verkrochen sich so morgens um drei in die Schlafsäcke, aber erst nachdem sie etwa dreimal den "Last drop for the road" getrunken hatten. Gute Nacht!
Nach einem kräftigen Frühstuck und einem kurzen Duschaufenthalt zu Hause, wurde das Knewis wieder für die nächsten Gäste auf Vordermann gebracht. Diese trafen dann auch mit Beginn der Dämmerung ein und der Saal füllte sich. Brasilien und Deutschland wurden an diesem Abend bestens vertreten und auch ein wenig Holland, Italien und Südafrika waren dabei (nein, wir führten kein Fusballturnier durch). Das Publikum kam in den Genuss von "Address To A Haggis", überzeugend Vorgetragen von Tiziano. Er fuchtelte so wild mit dem Messer bei "An legs an arms, an heads will sned, like taps o thrissle" das man tatsächlich fürchtete ein paar Beine, Arme und Köpfe würden von ihrem angestammten Platz getrennt. Schliesslich aber erfüllte das Messer seinen Zweck und der Haggis quoll "Warm-reekin, rich" aus der Pelle. Der herrliche Duft füllte den Raum und es wurde reichlich gegessen.
Über 50 Songs haben wir im Repertoire. Dieser "Belastung" hielt Tizianos Ordner nicht mehr stand und er entledigte sich während des Konzerts seines Inhalts. Um Tizianos Aufräumarbeiten zu überbrücken, spielten Thierry und der Rest der Band eine "extended Version" von "Farewell To Erin".
Auch unser musikalischer Nachwuchs kam zum Zug und durfte sein Können vorzeigen. So wurde gesungen und es erklangen Gitarre, Saxophon, Oboe, Quer- und Bambusflöte. Die jungen Talente wurden mit viel Applaus beschenkt und haben so hoffentlich einen Motivationsschub für die nächsten Übungsstunden erhalten.
Wie schon am ersten Abend dauerten die Festivitäten bis weit nach Mitternacht an. Robert Burns war gebührend gefeiert worden und die Caledonian Lions hatten wieder einmal ihre musikalische Welt den Freunden und Bekannten vorstellen dürfen. Wir haben uns gefreut als ihr mitgesungen habt, als ihr uns zugehört habt, als ihr mit- und über uns gelacht habt, als ihr mit uns angestossen habt und als ihr uns mit viel Applaus belohnt habt. Vielen Dank!
Die Lions wissen es sehr zu schätzen, dass sie immer wieder von Freunden an diesem Anlass untersützt werden. Deshalb ein grosses Dankeschöne an Cristina und Adrian, die für uns die Kochlöffel geschwungen haben, und an Markus, unser Männchen für alles, der alle Jahr wieder tatkräftig hilft! Merci Euch allen für die Desserts, Zöpfe und die Hilfe beim Aufräumen!
Nicht vergessen, auch im nächsten Jahr wird Robert Burns Geburtstag gefeiert! Slàinte
- Stephan


Blog 2013

27.12.2013
Da schon viel Zeit seit dem letzten Eintrag hier vergangen ist, wird dieser Blog zum Halbjahresrückblick.
Untätig waren wir natürlich nicht! Neben einigen neuen Songs, lenkt Thierry unser Augenmerk vermehrt auf Instrumentals. Inzwischen umfasst unser Repertoire ca. 50 Songs. Damit lässt sich ohne Probleme ein abwechslungsreiches 2-stündiges Programm zusammenstellen. Nun zu dem, was in den letzten Monaten so lief:
Ende August feierte das Säget in Belp, ein Heim für Autisten mit geistiger Behinderung, das Sommerfest. Unsere Geigerin Christine arbeitet im Heim als Betreuerin und so kommt es dass die Band den musikal- ischen Rahmen des Fests bildete. Die Bewohner musizierten und sangen auch mit uns sofern es Ihnen möglich ist und Sie es wollen. Ein hauch Orient bescherte uns ein türkischer Mitarbeiter des Säget, der Lieder auf der Saz (eine türkische Laute) zum Besten gab. Das Konzert kam gut an und alle durften viel Applaus und als Dankeschön Rosen entgegen nehmen. Schliesslich spielten wir noch eine Zugabe, was für die Autisten nicht gerade einfach war, da nach dem Ende des Konzerts der Apéro wartete. Eine Zugabe entsprach da gar nicht der Erwartungshaltung ;-). Wir machten es kurz und danach durften sich alle an den feinen Apèro-Happen und Getränken stärken.
Im Pickwick-Pub in Bern spielten wir im September anlässlich des Geburtstages von Arthur Guinness, dem berühmten irischen Bierbrauer. Das Pub war voll und die Stimmung top! Da einem Gast unser Auftritt besonders gut gefiel, wurden die Caledonian Lions für dessen Hochzeit im Dezember engagiert. Dazu mehr weiter unten im Blog.
Oktober -> geprobt!
Am 23.11. stand der schottische Abend im Sternen in Mauss auf dem Programm. Das herrvorragend ge- kochte schottische Menü begleiteten wir mit entsprechendem Liedgut aus dem Norden Britanniens. Kilt tragende Gäste und Bilder aus Schottland, die wir während das ganzen Dinners zeigten, unterstrichen das Thema des Abends! Wir durften uns auch als Servicepersonal betätigen und unerstüzten die Sternen- Crew als Speisenträger. Die Stimmung war gemütlich und entspannt, was Christine nicht beeindruckte: Die "Irish Washerwoman" hatte ihre Wäsche noch nie so schell gewaschen (Schleudergang). Der Geschwindigkeitsrekord auf der Geige brachte die anderen Bandmitglieder ganz schön ins schwitzen :-). Der Abend darf man in allen Bereichen als gelungen bezeichnen. Übrigens der Sternen ist auch sonst immer eine kulinarische Reise wert!
Zum Jahresende zündeten wir noch das Schlussbouquet: 07.12. Schignano (IT), 11.12. Sigriswil, 14.12 Schwarzenburg.
Die Mini-Tournee starteten wir in Italien bei einem Freund Tizianos. Gregorio, der Besitzer des "La Zoca Di Strii" in Schignano verköstigte uns absolut spitzenmässig, was der Figur zwar ab- der guten Laune jedoch sehr zuträglich war. Für die tolle Bewirtung gabs dann ein Privatkonzert der Caledonina Lions für Ihn und Freunde aus der Umgebung. Und auch dieser Auftritt führte zu einem Engagement für eine Hochzeit! Wir werden im Mai 2014 also wieder ins Valle d'Intelvi zurückkehren. Der Ausflug nach Norditalien hat sich auf jeden Fall gelohnt!
Das nächste Konzert fand dann im Bären in Sigriswil statt. Wir musizierten in einem grossen Partykeller zum zweiten Teil einer Hochzeitsfeier. Der Bräutigam hatte uns im Pickwick-Pub in Bern spielen gehört und uns für diese Feier engagiert. Vor dem Konzert konnten wir im Bären noch hervorragend zu Abend essen. So gestärkt spielten wir dann bis weit nach Mitternacht. Dass sich die Gäste bei einer solchen Feier eine exzellent Zigarre gönnen ist ja normal (man hat uns sogar gefragt ob es nicht störe!) und so traten wir die Heimreise nach "peaty" Whisky riechend an :-). Herzlichen Dank dem Brautpaar für diese Konzertmöglichkeit und alles Gute für die Zukunft!
Zu guter Letzt gings dann zum zweiten Mal in diesem Jahr ins Irish Pub von Schwarzenburg. Gefeiert wurde das 10-jährige bestehen des Pubs. Im Gegensatz zu anderen Auftrittsorten hatten wir hier für uns und unser Equipment ausreichend Platz auf der "Bühne". Thierry ging bei den Irish Tunes ab wie die Feuerwehr und kam als "Spezialist" für die irischen Lieder mehr zum Einsatz als Sänger als sont. Bei den bekannteren Songs sangen die Gäste aus voller Kehle mit und einige Zigarettenanzünder spendeten sogar Licht. Pub-Stimmung eben :-), ein würdiger Ort für das letzte Konzert im Jahr. Röfe, wir kommen gerne wieder!
Bei der letzten "Probe" des Jahres griffen die Caledonian Lions dann anstatt zu den Instrumenten zu den Fondue-Gabeln und beendenten so das Band-Jahr 2013. Bei Allen, die uns im letzten Jahr Autritte er- möglicht haben, die uns Applaus und Lob spendenten und die uns mit kritischen Bemerkungen unter- stützt haben, möchten wir uns ganz herzlich bedanken! Wir sehen uns im 2014 wieder.

Ach ja, unsere erste CD-Taufe findet nächstes Jahr statt ..... vielleicht! ;-)
- Stephan -

14.05.2013
Unser Konzert Anfangs Mai im Restaurant Eintracht, Balsthal, hat dem Publikum sehr gefallen! Zwischen unseren Musiksets konnten sich die Gäste am tollen Buffet verköstigen, das von Marcel Kunz und seinem Team hervorragend zubereitet worden ist. M & M (Marius + Markus) vom "House of Scottish Football" hatten eigens für diesen Anlass eine Bar eingerichtet, an der Guiness und schottische Single Malt Whisky's ausgeschenkt worden sind. Es war ein tolle Atmosphäre, in der es uns richtig Spass machte zu musizieren.
Am Anfang hatten wir zwar noch gewisse Einstellungsprobleme (wir hatten ein paar neue Errungen- schaften im Einsatz), aber als man das richtige Knöpfchen gedrückt hatte, fanden schliesslich alle Elektronen den Weg vom Tonabnehmer zu den Boxen. Danach verlief eigentlich (fast) alles Reibungslos. Je länger das Konzert dauerte desto mehr verabschiedete sich Tizianos Stimme. Das ging von "super" über "rauchig/sexy" bis "das wars". Da halfen weder homöopathische Tröpfchen, noch Limettensaft und auch schärfere Getränke führten nicht zum gewünschten Ergebnis. Im letzten Set durfte/musste/konnte aus diesem Grund dann Thierry noch erfolgreich seine Gesangeskünste präsentieren.
Nach dem Konzert verstauten wir unser Equipment in unseren neuen bandeigenen Anhänger (noch kein Tourbus aber immerhin)! Er erstrahlt noch in unschuldigem weiss, aber das wird sich ändern. Design- ideen sind auf jeden Fall schon vorhanden. Anschliessend hockten wir noch bei Bier, Whisky, Schweins- würstchen und Buffetresten gemütlich zusammen.
Als "Bauschtler" war ich natürlich gespannt, wer alles erscheinen wird. Tatsächlich konnte ich mit Leuten plaudern, die ich schon mindestens 15 Jahre nicht mehr gesehen hatte. Ein überaus gelungener Abend, der im nächsten Jahr auf Grund des allseits positiven Echos durchaus eine Fortsetzung finden könnte!
- Stephan -

25.03.2013
Acht Tage, drei Konzerte und immer ein bisschen weiter Weg: St. Antoni, Bern, Läufelfingen.

Am Samstag vor zwei Wochen, begleiteten wir musikalisch ein irisch, schottisches Menü im Restaurant Senslerhof in St. Antoni. Die von Claude Philipona und seiner Crew hervorragend gekochte Speisenfolge aus geräuchertem Lachs, Irish Stew, Haggis, Cassissorbet, Hirschfilet, Whiskytorte und ein Irish Coffee erfreute den Gaumen der Gäste. Dazu fütterten die Lions die Gehörgänge des Publikums mit Tönen aus dem keltischen Nordwesteuropa.
Da wir uns auch an den Speisen laben durften (Besten Dank an unseren Grossen Organisator Tiziano) war das auch für die Caledonian Lions in jeder Beziehung ein tolles Konzert. Bei Christine vielen leider ein paar Gänge aus, weil sie nichts isst, was mindestens ein Auge hatte, und keinen Tropfen Alkohol trinkt, wenn sie fährt. Unsere Geigerin verleibte sich vorallem die Beilagen aus "Häpperen" ein, während sich die U30'er der Band über die Extraportionen freuten.
Beim nächsten Mal müssen wir noch die Koordination mit der Küche verbessern! Wir dachten, wir spielen solange bis der nächsten Gang zum Servieren bereit sei, und die Küchentruppe wollte jeweils den nächs- ten Gang auftischen, wenn wir mit musizieren aufhören würden ;-).
Der Abend ging beim gemütlichen Schwatz mit den Gästen und einem Glas Whisky zu Ende. Der Whisky wurde von "Bazi", dem Inhaber von "Althaus Musik" in Schwarzenburg spendiert (Thanks a lot! Wenn er gewusst hätte, wie teuer das wird ...). Es war bereits Sonntag als wir in die Federn kamen und schon am nächsten Abend stand das nächste Konzert auf dem Programm.

Die Stimmung im Mr. Pickwick Pub in Bern, war natürlich ganz anders als im Senslerhof. Von einer Bühne mit viel Platz, nun wieder auf engstem Raum zwischen Tischen und Stühlen zusammengepfercht, von der ruhigen Atmosphäre eines Dinners, in die lärmige Betriebsamkeit einer Pinte.
Hektik kam auf, weil sich Tiziano beim Einspielen kaum hören konnte und die Monitore zu Hause geblie- ben waren. Da noch genügend Zeit bis zum Konzertbeginn blieb, fuhr unser Sänger nochmals nach St. Antoni. Der Rest der Band spielte sich in der Zwischenzeit warm. Als dann endlich die Monitore verkabelt werden konnten, gab es noch ein paar technische Probleme, die den Blutdruck von Tiziano in gefährliche Höhen trieb. Schliesslich funktionierte alles und wir fingen sogar pünktlich an unsere Songs zum Besten zu geben.
Starrten die Einten auf die TV-Schirme mit dem Neusten vom britischen Fussball und quatschten Andere über das Erlebte vom Tage so gab es doch viele Pub-Besucher, die uns zuhörten und uns mit viel Applaus bedachten. Beim offizielen Ende unserer Darbietung war die Stimmung toll. Auf das Drängen einiger jüngeren Gäste spielten wir dann nochmals fast eine halbe Stunde. Nun leerte sich das Mr. Pickwick zusehends. Auch die Lions packten Ihre Sachen zusammen und konnten auf ein gelungenes Konzert zurückblicken.

Der Abschluss der Konzertrilogie fand im Midtown Pub in Läufelfingen statt, wo der St. Patrick's day ge- feiert wurde. Die Anreise gestaltete sich etwas anders als sonst. Tiziano und Thierry fuhren im Auto von Thierry's Freundin mit, das den Anhänger mit unserem Equipment zog. So konnte man sowieso nicht schnell fahren. Als sich dann noch ein Aussenspiegel zu verabschieden drohte, dauerte die Anreise noch länger. Nachdem man das defekte Teil behelfsmässig mit Klebeband befestigt hatte, erreichte man nach gut 2 Stunden endlich das Ziel. In der Zwischenzeit durfte ich Hahn im Korb spielen und führte unsere 2+1 Frauen von St. Antoni, über Krauchthal ins Baselland (2+1 wird weiter unten aufgelöst).
Die Lions waren gerade am Aufstellen der Anlage (das Pub war noch nicht für's Publikum geöffnet), als der Vermieter der Lokalität, der über dem Pub wohnt, hereinschaute. Dessen Blut kam in Wallung als er unsere Boxen sah und er drohte uns den Saft abzudrehen, wenn wir zu Laut wären. "Es habe in schon einmal eine Band aus dem Bett geholt" fügt der Mann noch aufgeregt hinzu. Wir konnten ihn schliesslich beruhigen mit a) wir seien diese laute Band nicht gewesen und b) brauchen wir die Verstärkung, um die Instrumente optimal aufeinander abzustimmen. Noch nicht ganz überzeugt verabschiedete er sich dann.
Das Konzert verlief dann in bester Stimmung und toller Atmosphäre und maximaler "Spannung". Auf Grund der Platzverhältnisse hatten sich die Caledonian Lions auf engstem Raum eingerichtet. Der Weg zu unseren Plätze war ein richtiger Hindernisslauf. Mit maximaler Konzentration, unglaublichen Verrenkungen und einem ausgeprägtem Gleichgewichtssinn absolvierten wir diesen Parcours einige Male, ohne Schaden an uns, den Instrumenten oder der Anlage zu verursachen. Schon allein diese akrobatischen Einlagen hätten Applaus verdient gehabt. Viel Geklatsche und verbales Lob gab's aber dann für unseren Auftritt. Um halb zwei Uhr morgens traten wir dann müde aber zufrieden die Heimreise an.

Und jetzt noch die Auflösung des 2+1 Rätsels: (Nein, Schwanger ist niemand!) Seit kurzem mischt Susanne, eine Nachbarin von Tiziano, im wahrsten Sinne des Wortes in unserer Band mit. Während unserer Konzerte ist sie für einen tollen Sound zuständig. Herzlich Willkommen in unserem Team!
- Stephan -

07.02.2013
Unser Konzertjahr startete mit der von uns organisierten Robert Burns Night im Laupers Knewis. Am 25./26. Januar huldigten wir dem grossen schottischen Dichter mit Haggis, Whisky, Musik und Gesang.
Der Freitagabend begann rutschig. Die Strasse zum Haus war so vereist, dass es nur die Wenigsten schafften ohne den Schub tatkräftiger Helfer aus Gästen und Crew hinauf zu fahren. Aber schlussendlich erreichten alle den Hof und die Lions konnten loslegen!
An beiden Abenden legte Tiziano eine überzeugende Performance, als Rezitator des Burns'en Gedichts "Address to the Haggis", hin. Vorgetragen in Scots, nahm man ihm dem Schotten ab. Chirstine, unsere Geigerin, ehrte den Dichter auf besonder Weise. Sie, als überzeugte Vegetarierin, probierte doch tat- sächlich Haggis, was ja schon einige Fleischesser Überwindung kostet (und es schmeckte ihr auch noch).
Einige Neuerungen in unserer Ausstattung verbreiteten noch mehr schottisches Feeling im Laupers Knewis. So haben wir einen echten schottischen Zapfhahnen auf einem Holzfass installiert. Während den beiden Abenden floss reichlich bernsteinfarbirger Saft daraus. "As Juscht's" (Seislerdütsch = Es Richtigs) hiess das Gebräu und kam dem Genuss eines echten Ales schon sehr nahe. Ein gewisses Mass an Gelassenheit, das Gespühr für den genauen Pumpdruck sowie der richtige Bierglashaltewinkel waren entscheidend für den Erfolg beim Zapfen des Bieres. Talentfreie Zappelphilipps mussten dann halt warten, bis sich der Schaum wieder in Flüssigkeit umwandelte. Auch die, von unserem Freund Gordon und mir an einem Sonntagnachmittag in Edinburgh handgefertigten Teelichthalter aus Fassdauben schottischer Whiskyfässer, verhalfen zu einem gemütlichen Ambiente.
Nicht zuletzt trugen natürlich unsere Gäste wesentlich zum gelingen der Nächte bei:
- Brave lassies, die versuchten dem Dudelsack mehr als nur den Sound einer blöckende Schafherde zu entlocken
- Cool lads im Outfit schottischer Fussballer, mit klingenden Namen wie McBaggerfahrer
- Bakers and confectioners, die Brot und Süssigkeiten mitbrachten
- The whole audience, die uns mit Gesang und Applaus unterstützte
Den Lions machten die beiden Abende riesigen Spass und auf Grund der Rückmeldungen, die wir erhiel- ten, scheinbar auch dem Publikum! Schwein gehabt ;-)
Ein riesiges Dankeschön geht an die Küchencrew Markus und Susanne, die an den beiden Tagen richtig ran mussten, an "Bagpiper" Werner Liebi, der wie immer Laupers Knewis erzittern lies, sowie an alle die mit ihrem Einsatz geholfen haben, diesen Anlass erfolgreich durchzuführen!
Markiere die nächste Robert Burns Night vom 25. Januar 2014 gleich rot in deinem Kalender!

Nach diesem Anlass fand die nächste Probe nicht wie gewohnt in St. Antoni statt sondern ...
Unsere Sängerin Ruth hat das so erlebt:
Wir fuhren zuerst nach Flamatt, wo wir die Akustik der David Kirche testeten, um für das Konzert vom folgenden Sonntag vorbereitet zu sein. Während der stürmische Wind von draussen auch drinnen durch die Orgelpfeiffen blies wurde schnell klar, dass wir nicht unplugged spielen werden. Die Verstärkung der etwas leiseren Instrumente war sowieso notwendig um die Nunancen unsere Lieder zur Geltung zu bringen und um dem Publikum, welches im Halbkreis um uns herum sitzen würde, einen guten Sound zu lieferen.
Danach bewegte sich der Bandkonvoi in Richtung Mauss, hinauf zur kulinarische Hochburg "Restaurant Sternen". Tiziano und ich hatten Ende November die beiden Wirte Beat und Maik angefragt ob sie uns nicht einmal für einen schottischen Abend engagieren wollen. Uns wurde der Vorschlag gemacht einmal zum Vorspielen zu kommen. Nun waren wir also da und kurzerhand wurde das Mobiliar der Gaststube gerückt damit die Lions Platz zum Musizieren hatten. Nach ein paar Songs gönnten wir uns eine Pause und wurden mit einer schönen Fleisch- und Käseplatte kulinarisch verwöhnt. Nach der Stärkung legten wir uns wieder ins Zeug. Inzwischen hatte sich das Restaurant mit Leuten aus der Umgebung sowie dem örtlichen Damenturnverein gefüllt. Die Gäste waren ob der unerwarteten musikalischen Darbietung positiv überrascht. Die Stimmung war toll. Die Caledonian Lions übereuzgten und das Datum für das schottische "Food-Festival" wurde auf den 23.11.2013 festgesetzt.
Lieber Beat, lieber Maik besten Dank für den freundschaftlichen Empfang und die grosszügige Bewirtung! Wir freuen uns bei euch auftreten zu dürfen. - Ruth -

Ein etwas trauriger, berührender Nachtrag zu diesem Abend:
Als wir in das Restaurant eintraten, war noch ein jungers Paar mit einem Kind anwesend, Bekannte der Wirte. Nachdem wir 3, 4 Lieder gespielt hatten, kam der Mann des Paares vorbei und verabschiedete sich zuerst bei Beat und Maik, danach bei uns. Dabei erzählter er, dass seine Frau die Gaststube habe ver- lassen müssen. Sie sei Engländerin und habe vor kurzem ihren Vater verloren. Unsere Musik hätte sie zu sehr an ihre Heimat und ihren Vater erinnert ...

Nach dem speziellen Abend im Restaurant Sternen in Mauss, fand am Sonntag das Kirchenkonzert vom und für das "Netzwertk Sense" statt. Zusammen mit den Sense Musikanten und dem Ulmizerbärgchörli wurde ein abwechslungsreiches Programm dargeboten (Volksmusik trifft/meets folk music). Alle Musiker traten gratis auf, damit die eingezogene Kollekte vollumfänglich dem Verein zu Gute kommen konnte. Wir wurden alle mit viel Applaus beschenkt. Nach dem Konzert sassen wir noch gemütlich beisammen und genossen die hervorragenden Sandwiches und die feinen Süssigkeiten.
Ach ja, während des Auftritts verlor ich noch ein Ei, also so ein mit Sand gefülltes Rhythmus-Ei meine ich! Ich hielt es etwas zu locker in der Hand. Beim Aufheben des Ei's musste ich dann noch achtgeben, dass ich dem Publikum nicht noch den Hintern zuwenden würde. :-)
- Stephan -


Blog 2012

30.12.2012
Am Mittwoch hatten wir unsere letzte Probe in diesem Jahr. Neben der musikalischen "Arbeit" genossen wir einen feinen Amarone zu einer schönen Käseplatte. Ein würdiger Abschluss des Band-Jahres.
Zuvor jedoch standen im Dezember noch drei Auftritte auf unserem Programm. Wir starteten in Thun an einer Versammlung der Eiger Loge des schweizeirschen Druidenordens. Ein Mitglied der Loge hatte uns bei unserem Strassenkonzert in Thun gehört und die Caledonian Lions danach engagiert. Unser 20ig- minütiges Konzert bildete den Übergang vom Versammlungsteil zum Dinner. Die Lions waren nervöser als auch schon, da uns die Leute ihre volle Aufmerksamkeit schenkten. Nach dem kurzen Auftritt wurde die Band mit viel Applaus verabschiedet. Auf Kosten der Loge durften wir uns nun auch verköstigen. Tiziano bestellte sich ein mit Whisky verfeinertes Tartar. Das Gericht wurde am Tisch zubereitet. Was mussten unsere Augen da aber entdecken: Der Koch wollte doch tatsächlich Jack Daniels unter das zarte Fleisch mischen. Kurz entschlossen holte ich den Flachmann, gefüllt mit Scottish Higland Single Malt, aus dem Sporran und Tiziano bat den Koch, er möge doch bitte dieses etwas edlere Lebenswasser für das Tartar verwenden. Der kam dieser Aufforderung, ohne mit der Wimper zu zucken, nach und verwandelte das rohe Fleisch in eine Gaumenweide. Herzlichen Dank an die Loge für diesen speziellen und schönen Auftritt. Wir haben den Abend sehr genossen!
Weiter ging es in Balsthal, wo wir am 40. Geburstag eines echten Fans der schottischen Fussball- nationalmannschaft performen durften. Marius führt als Hobby ein kleines Museuem mit Namen "House of Scottish Football" und ist natürlich auch sonst ein Schottlandangefressener. Bei den Gästen kam unsere Musik gut an und gegen Ende des Festes gaben einige nochmals Vollgas auf der "Tanzfläche". Auch wir kamen ins schwitzen und hatten viel Spass am Auftritt. Da ich über 30 Jahre lang in Balsthal gelebt habe und einige Bekannte an der Feier teilnahmen, die jedoch nichts von meinem Hobby als Whistle-Spieler wussten, war es für mich spannend deren überraschten Gesichtsausdruck zu sehen. Es gab auch solche die mich gar nicht erkannten. Ich hoffe es lag nur am schottischen Outfit :-). Nochmals vielen Dank an Marius für das tolle Fest und natürlich einen Gruss ins Thal.
Zu guter Letzt spielten wir im "Le Bosquet", ein Kinderheim in Givisiez. Thierry erlebte seinen erfolgreichen Konzerteinstand mit den Caldonian Lions und bereicherte unsere Sount mit Tönen seiner Bouzouki und Flute. Die Kleinen waren ein dankbares Publikum. Während die Einten wie wild tanzten konnten Andere ihre Neugier nicht im Zaum halten und verhedderten sich fast im Gewirr aus Instrumenten und Kabeln. Die Betreuer holten sie dann, mit einem leichten Anflug von Panik im Gesicht, da wieder heraus. Es war ein schöner und lustiger letzter Auftritt in diesem Jahr. Anschliessend fuhr die ganze Band noch zu einem mexikanischen Restaurant. Wir waren gespannt ob auch Christine zum Lokal finden würde, da Sie ohne GPS unterwegs war ... ;-). Schliesslich gingen wir vollständig zum Essen. Da Tiziano noch keine Zeit zum Umziehen gefunden hatte, trug er noch immer die Schottenkluft. Das gab ein schönes Bild: Ein Schotte in einer mexikanischen Kneipe in der Schweiz. Cooler Abend.
- Stephan -

08.12.2012
2 Wochen ist es nun schon her, dass die Caledonian Lions in Läufelfingen (BL) aufgetreten sind. Wir fuhren durch den Belchentunnel nach Eptingen. Danach hinauf zur Laufmatt (20 % Steigung) und hinunter nach Läufelfingen (20 % Gefälle). Nach kurzem Nachfragen bei einem Einheimischen, haben wir dann auch unsere Auftrittslokalität, das Midtown Pub, gefunden. Didi, ein Mitglied des "Hau-Rein" Komitee's (die Betreiber des Pub's), öffnete uns die Pforten. Es traf in fast der Schlag, als er sah, was wir alles an Equipment in das toll eingerichtete aber kleine Lokal hinein schleusten. Der Satz "Es ist halb so schlimm, wenn alles an seinem Platz steht!" beruhigte ihn nicht wirklich.
Um 18:00 Uhr trafen dann die restlichen Mitglieder des Betreiberkomitee's ein und die letzten Vorberei- tungen, vor der offiziellen Türöffnung um sieben Uhr, wurden in Angriff genommen. Inzwischen hatten die Lions sich eingerichtet. Unser Platzverbrauch hielt sich zum Erstaunen aller in den üblichen Grenzen. Trotzdem waren der Übergang zwischen der Band und den Gästen "fliessend". Ich z.B. hatte die Noten auf einem Tisch zwischen Gläser und Teller der Besucher und konnte mich mit ihnen bestens unterhalten!
Nachdem uns ein sehr gutes "Irish Stew" oder ein ebenso feines "Fish & Chips" serviert worden war und das erste Guiness unseren Durst gelöschte hatte, starteten wir um halb neun unsere Performance im zum Bersten vollen Midtown Pub. Die Stimmung war toll und wir fanden die richtige Mischung zwischen ruhigen, schnelleren, lauten und leiseren Stücken. Nach drei Sets und einer Zugabe mit Air's, endete unser Auftritt eine halbe Stunde nach Mitternacht. Dem Publikum und dem Hau-Rein Komitee hat unser Konzert sehr gefallen. Uns, den Caledonian Lions, hat der Auftritt in den engen Verhältnissen auf jeden Fall Spass gemacht!
Vor den Abräumarbeiten genehmigte sich Tiziano noch eine Portion "Fish & Chips" und half später noch beim "Entsorgen" von "Irish Stew"-Resten (nochmals eine Portion). Aber es war niemand sicher, ob es bei ihm für die lange Heimfahrt reichen würde! Um 4 Uhr morgens legte sich der letzte Lion (ich) hundemüde ins Bett. Herzlichen Dank dem "Hau-Rein" Komitee für die Gastfreundschaft. Ihr habt da ein kleines aber feines Pub und wir haben den Auftritt bei euch genossen!
Noch ist das Jahr für uns in Sachen Auftritten nicht vorbei. Wir spielen noch in Thun, Balsthal und Givisiez. Im 2013 geht's dann Ende Januar mit der "Robert Burn's Night" weiter.
- Stephan -

02.10.2012
Letzten Mittwoch haben wir an der Probe entschieden, uns wieder mal als Strassenmusiker zu betätigen. Da Bern Gebühren verlangt, sobald mehr als 2 Personen musizieren, gings in diesem Jahr nach Thun. Die schlechten Wetterprognosen verunsicherten Christine ein wenig und sie fragte per SMS nach ob wir denn wirklich gehen wollten. Ja! Also machten wir uns Samstagmorgen optimistisch auf den Weg. Und tatsächlich war die Himmel über Thun etwas heller als sonst wo.
Um ca. 10 Uhr begannen Christine, Tiziano und ich in der schönen Altstadt zu spielen. Folgende Regel mussten wir einhalten: Max. 20 Minuten am selben Ort bleiben, danach muss der neue Standort mindestens 100 Meter vom Alten entfernt sein. Diese Vorgaben einzuhalten war kein Problem, da es selbst bei Regen genügend gedeckte Orte gab, wo wir unsere Songs zum besten geben konnten. Ansonsten hatte Tiziano noch den unteren Teil eines Beleuchtungsständers mitgenommen auf den bei Bedarf ein Schirm gepflanzt wurde und somit die Geige und ihre Meisterin einigermassen geschützt waren.
Weil gerade Markt war, hatten wir keine Probleme unser Publikum zu finden. Immer wieder sprachen uns Leute an: Einer hat evt. ein Engagement in Glarus, ein Weiterer vielleicht ein Auftritt im Dezember, CD's hätten wir auch verkaufen können, eine etwas älteres Ehepaar erzählte von ihrer Reise durch Irland und ein in der Umgebung lebender Engländer (selber Musiker) fragte ob wir nicht mal an einer Irish Session in Steffisburg teilnehmen würden. So ging der Morgen schnell vorbei.
Am Mittag ging Christine nach Hause um ihre kranken Männer zu pflegen. (Das nächste mal nehmen wir sie mit und legen sie auf einen Liegestuhl. Der Mitleidseffekt hätte sicher auch noch ein paar Franken gebracht hähähä. Schlechter Scherz? Ok, entschuldigung! ;-)) Tiziano und ich fuhren noch nach Bern. Nachdem wir uns mit Pizza gestärkt hatten gings auf die Strassen. Nach dem beschaulichen Thun kam uns Bern hektisch vor, was ja eigentliche nicht gerade eine bernische Angewohnheit ist. Kaum jemand nahm sich Zeit uns zuzuhören und durch die regennassen Strassen war der Verkehrslärm auch noch um einiges höher als sonst :-(. Um 15:00 Uhr kehrten wir nach Hause zurück.
Thun hat uns sehr gut gefallen und die Caledonian Lions werden dort sicher wieder musizierend anzutreffen sein!
- Stephan -

04.09.2012
Der Sommer neigt sich langsame dem Ende entgegen. Nach den Ferien waren wir an den "wùy ù ay"-Games, den offiziellen Highland Games Schweizer Meisterschaften in St. Ursen, auf der Bühne. Wir eröffneten am Nachmittag die Samstagskonzerte. Der Auftritt war für uns insofern speziell, weil das ganze Soundequipment bereits vor Ort war und die Abmischung nicht von uns selbst vorgenommen wurde. Auch speziell war der Beginn des Konzertes für Christine. Ihren Solostart auf der Bühne hat Sie mit ihrem Mann vorbereitet und war deswegen einiges nervöser als auch schon. Genauso speziell war der Einsatz von Joel. Er musste noch Arbeiten und konnte erst 30 Minuten später auf der Bühne mit seinem Gitarrenspiel loslegen. So genug der "Spezialitäten", unsere Performance kam gut an und wir durften viel Applaus geniessen! Vielen Dank an das OK der Highland Games, das uns diesen Auftritt ermöglicht hat (Merci Silvio) und auch an des Team von "Zagi Drön", das für einen tollen Sound sorgte.
Wir haben nun damit begonnen ein paar unserer Songs aufzunehmen. Diese "Home Recordings" brauchen Zeit. Das Ziel ist es etwa zwei Lieder bis Ende Monat im "Kasten zu haben", schliesslich wollen wir auch noch unseren zweiten Bandgeburtstag feiern!
- Stephan -

03.07.2012
Am letzten Samstag Nachmittag gaben wir anlässlich des Sommerfests ein Konzert im "Säget". Das "Säget" ist ein Wohnheim in Belp mit Bewohnerinnen und Bewohner, die ein schweres autistisches Syndrom mit einer mehr oder weniger stark ausgeprägten geistigen Behinderung aufweisen.
Unsere Geigerin Christine arbeitet als Betreuerin im Heim und hat unseren Auftritt organisiert. Auf einer Wiese neben dem Haus stand ein kleiner Unterstand, daran angrenzend war ein Partyzelt aufgestellt. Diese beiden Örtlichkeiten dienten uns als Bühne. Es war ein heisser Tag und unter dem Zelt noch ein bisschen heisser. Dass es uns noch gute Dienste erweisen würde, sollten wir später erfahren.
Silvia, eine Bewohnerin des "Säget", war vor dem Sommerfest schon bei zwei Proben von uns dabei, um sich auf Ihren Auftritt als Sängerin beim Lied "Oro ..." vorzubereiten. Am Konzert selber war sie nach Ihrer gelungenen Darbietung nicht zu bremsen und blieb auf der Bühne, wo Sie mitsang oder die Rhythmuseier schüttelte. Ob den anderen Mitbewohnern unsere Musik auch so gefallen hat wie Silvia, war für uns (ausser Christine natürlich) schwer zu erkennen. Unmutsbekundungen gab es auf jeden Fall keine ;-).
Nach dem Konzert stärkten sich die Lions zusammen mit allen "Säget"-Leuten bei Getränken und feinen Snaks. Für die Band stand sogar ein kühles irisches Bier bereit :-)! Jedoch dauerte das gemütliche Beisammensein nicht allzulange, da Taranis (keltischer Wettergott) auch noch auf sich Aufmerksam machen wollte. Nach den ersten schweren Regentropfen begannen wir sofort unsere empfindlichen Gerätschaften und Instrumente in "Sicherheit" zu bringen. Kaum gestartet fing es auch noch zu Hageln an. Unser Equipment war unter dem Partyzelt jedoch einigermassen gut geschützt. In der Heimwerkstatt konnten wir dann die Sachen (und uns) trocknen. Schäden gab es zum Glück keine.
Leider fand das Sommerfest ein abruptes Ende. Es war aber spannend, ein wenig Zeit mit Menschen zu verbringen, mit denen man sonst kaum in Kontakt kommen würde. Ein herzliches Dankeschön an das "Säget"-Team für die tolle Bewirtung und Unterstützung!
- Stephan -

14.06.2012
Unser letzter Auftritt fand am 26. Mai statt. Wir begleiteten musikalisch die Feierlichkeiten zum 70. Geburtstag von Tizianos Mutter (einer unserer grössten Fans). Zwischen Apéro, Festschmaus, Geschenkeauspacken und Dessert kamen wir kaum zum spielen :-). Wir haben diesen Abend sehr genossen!
Auch bei der Probe vom Mittwoch kamen wir kaum zum spielen. Auch wegen eines Geburts- tages, meinem nämlich. Auch hier viel das Musikalische dem Kulinarischen zum Opfer (was wir wirklich bedauerten ;-) ). Auch meine Tochter Laura spielt Flöte (Bambus) und trug ein paar Stücke vor (wie heisst es doch: Der Stamm steht nahe beim gefallenen Apfel! ... oder so ähnlich). Und auch hier ging ein toller Abend mal zu Ende.
Bis Ende Juni stehen nun noch Auftritte an den Arbeitsorten von Ruth und Christine bevor. Danach warten die Sommerferien auf uns. Während die Ü40'er (wie es sich für Mitglieder einer keltischen Folkband gehört!) mit Kindern und Freunden Schottland beehren und sich den wettertechnischen Herausforderungen stellen, zieht es die etwas zartbeseiteten U40'er in den warmen Süden.
Ein weiterer Saisonhöhepunkt findet sich Ende August auf unserem Programm. An den "wùy ù ay"-Games, den offiziellen Highland Games Schweizer Meisterschaften in St. Ursen, starten wir die Folkmusikdarbietungen vom Samstag. Eine tolle schottische Atmosphäre ist in St. Ursen garantiert! Also dick und rot im Kalender anstreichen und die Highlands von Fribourg besuchen. Es lohnt sich. Slàinte!
- Stephan -

22.05.2012
Die "Seisler"-Tour von uns Lions während der Sensler Kulturtage ist vorbei! Es waren tolle, spannende, nervenaufreibende und ermüdende Tage. Es war einfach genial.
Das erste Konzert fand letzten Donnerstag in Oberschrot, im Restaurant Sahli statt. Wobei "im" nicht richtig ist, wir spielten draussen auf der Terrasse. Während die Leute es sich in den künstlichen Rattanmöbel bequem machten oder auf der Wiese das Fleisch auf dem Grill brieten, klangen unser Lieder durch die kühle Luft. Das Gasthaus Sahli ist auch ein "Töfftreff". Ausge- rechnet bei einem unserer ruhigsten Song lies eine wegfahrende Gruppe ihre Motoren heulen :-).
Gegen Ende unseres Auftritts war es so kalt, dass unsere Saitenspieler klamme Hände hatten und meine low Whistle völlig verstimmt war. Deshalb genossen wir nach dem Konzert das warme Essen drinnen umso mehr!

Unsere nächste Station war das Gasthaus Linde in Schmitten, der sicher speziellste Auftritt während der drei Tage. Kleine Bühne, Billardtisch und Bar verbreiteten eine schöne Club- Atmosphäre und das Konzert wurde auch noch Live übers Radio Kaiseregg ausgestrahlt. Während den Pausen gaben Tiziano, Joel und ich noch unsere ersten Interviews im Rahmen der "Caledonian Lions". Nach dem Interview hoffte ich, nicht zuviel Quatsch über den Äther verbreitet zu haben. Ein komisches Gefühl.
Nach dem ersten Drittel unserer Performance war der Saal fast voll. Das Publikum machte toll mit und hatte sichtlich Spass, wie wir auf der Bühne auch! Auch der Kollektenaufruf von Tiziano "Wir wollen im Sommer nach Schottland" war erfolgreich. Bei irischem Stout (oder weniger "harten" Getränken) liessen wir den aussergewöhnlichen Abend ausklingen.

Die letzten beiden Konzerte gaben wir in St. Antoni, im Bildungszentrum Burgbühl. Das erste am späten Nachmittag, im Garten des Zentrums, gab uns Gelegenheit die Leute für unseren Auftritt am Abend "gluschtig" zu machen. Viele weitere Vereine, Gruppen und Musiker präsentierten sich an diesem Samstag in St. Antoni. Unser gesamtes Equipment stand dabei allen zur Verfügung und "Tonänscheniör" Tiziano schuf jeweils einen optimalen Sound.
Wir erlebten unseren letzten Auftritt vor einem etwas bescheideren Publikumsandrang. Der Champions League Final im Fussball kostete uns wohl einige Zuschauer. Ich werde das nächste mal bei der UEFA intervenieren .... Die Stimmung war aber toll, dafür sorgten vorallem die Musikerkollegen der Musikgesellschaft St. Antoni. Nach der zweiten Zugabe musste unsere Geigerin Christine "aufgeben", die Fingerkuppen hielten der Belastung nicht mehr länger stand. Ruth und Joel waren auch froh, nach den anstrengenden Tagen ins Bett zu kommen. Tiziano und ich spielten noch zwei drei Stücke mit Unterstützung des Dirigenten (Gitarre) und einem weiteren Kollegen (Bodhràn) der Musikgesellschaft. Ein cooles Ende unserer Mini-Tour, die uns viele tolle Eindrücke und spezielle Momente beschert hat!

Herzlichen Dank an Tiziano, der die Konzerte organisiert hat und an unsere "Roadies" Thomas und Markus, die uns beim Auf- und Abbau der Musikanlage tatkräftig unterstüzt haben!
- Stephan -

03.05.2012
Alles neu macht der Mai. "Leider" sehen wir nicht "neuer" aus als im April, aber Veränderungen haben in der Band totzdem stattgefunden -> Tizianos Haare sind kürzer! Viel wichtiger: Marco, unser Bodhràn-Spieler, hat die Band nach etwas mehr als einem Jahr verlassen. Dies weil es ihm wegen unregelmässiger Arbeitszeiten und beruflicher Weiterbildung nicht mehr möglich ist, auf sinnvolle Art und Weise mit uns zu Proben. Wir finden es zwar sehr schade ohne ihn zu spielen, verstehen jedoch seinen Entscheid. Marco, wir danken dir für Dein Engagement bei den Caledonian Lions und wünschen dir beruflich und privat alles Gute und viel Erfolg! Wir werden uns sicher an einem Anlass mit den Lions wiedersehen!
Beim Auftritt am 1. April zum 80. Geburtstag meines Vaters, konnten wir von den Gästen viele Komplimente entgegennehmen. Da Aufgrund ihres Alters die Mobilität meiner Eltern einge- schränkt ist, haben sie mich zum ersten Mal mit der Band spielen gehört, was Ihnen sichtlich Freude bereitet hat. Nebst dem Musizieren genossen wir natürlich auch das feine Essen und das herrlich zubereitete Dessertbuffet.
Caledonian Lions on Tour! 5 Lions, 4 Konzerte, 3 Orte im "Seisler"-Land. Zurzeit bereiten wir uns auf die Sensler Kulturtage vor und haben ein paar neue Lieder im Repertoire. Anstatt Marco wird nun Ruth vermehrt auf dem Bodhràn den Rhythmus schlagen. Wir sind gespannt auf das, was da auf uns zukommnt und freuen uns darauf, das eine oder andere bekannte Gesicht zu erblicken!
- Stephan -

15.03.2012
Am letzte Montag traten wir im Mr. Pickwick Pub in Bern auf, unser erstes öffentliches Konzert. Unser GO (grosser Organisator) Tiziano hatte die ganze Sache eingefädelt und uns diesen Auftritt ermöglicht.
Die Platzverhältnisse waren etwas eng, was die totale Körperbeherrschung, extremen Gleich- gewichtssinn und enorme Beweglichkeit erforderte, damit wir uns nicht im Kabelwirrwarr, den Mik- und Notenständer und den Instrumenten verhedderten, wenn wir uns von unseren Stand- orten fortbewegen wollten. Auch sonst war die Umgebung ungewohnt, da über die Flachbild- schirme Sportübertragungen gezeigt wurden, die Leute sich unterhielten und es ein Kommen und Gehen war. Pub-Atmosphäre eben, was die Konzentration aufs Spielen und Singen nicht einfach machte. Doch hat uns dieses Konzert viel Spass gemacht und wir sind wieder um eine Erfahrung reicher.
Unsere 2-stündige Performance hat den Leute gefallen und die Kritiken waren positiv. Rik der Pubmanager, der mit den "Caledonian Lions" sozusagen die Löwen im Sack kaufte, gab uns noch einen Tipp, was wir am Ablauf noch verbessern können. Wir werdens beherzigen!
Vielen Dank an unsere Freunde, die uns mit ihrem Besuch im Mr. Pickwick unterstüzten und an Rik und dem ganzen Pub-Team, das wir bei ihnen auftreten konnten. Es war ein toller Abend und wir waren wohl nicht zum letzten Mal dort!
Nun setzen die Lions den Fokus auf die anstehenden Konzerte im Zuge der Sensler Kulturtage. An drei Abenden, an drei verschiedenen Orten werden wir mitte Mai unsere Songs und Tunes ertönen lassen. Es läuft was ....
- Stephan -

05.02.2012
Konzertmässig hat die Band das Jahr 2012 mit der "Robert Burns Night" am 27./28. Januar eröffnet. Wir haben den Anlass selber organisiert und dazu unsere Freunde ins Laupers Kneuwis, einem umgebauten Bauernhof, eingeladen. Neben unserer muskalischen Darbietung durften die Gästen schottischen Haggis, Whisky und eine Dudelsack Vorführung geniessen.
Am Mittwoch davor begannen die Vorbereitungen vor Ort mit dem Aufstellen der Musikanlage und Proben. Der Donnerstag Abend wurde genutzt, um den "Konzertsaal" einzurichten und auf schottisch zu trimmen. Auch das Getränkelager wurde gefüllt. In der Küche wurde am Freitag noch die letzten Handgriffe durchgeführt, um am Abend für die Bewirtschaftung der Gäste bereit zu sein. Markus (Blutsbruder von Tiziano, eine alte Geschichte), als Bandphotograph angeheurt, wurde umgehend zum Küchenchef, Sanitätsstellenleiter, Rechtsbeistand (für allfällige Eintritts- geldrückforderungen) und zum Mädchen für alles befördert. Er konnte sein Glück kaum fassen und hat seine Job's mit einem tollen Effort ausgeführt. Von der ganzen Band ein riesiges Dankeschön an ihn.
Die zwei Töchter von Tiziano und beide Töchter von mir waren an der Kasse bereit, die Eintritts- gelder entgegenzunehmen, als um halb Sechs die ersten Gäste eintrafen. Langsam füllte sich der Saal. Nachdem auch noch die zu uns fanden, die sich verfahren hatten, konnte es losgehen. Auf drei Sets verteilt, spielten wir unsere Songs. Dazwischen wurde, unter dem dröhnenden Sound des Dudelsacks, der Haggis aufgeschnitten, danach das Nachtessen verspiesen, mit den Desserts vom Buffet der letzte Platz im Magen gefüllt, Whisky degustiert und wer Lust hatte, konnte auch noch versuchen die Bagpipe zum Tönen zu bringen. Wir durften viel Applaus und Lob entgegennehmen und konnten am Ende der ersten Nacht auf einen gelungenen Abend zurückblicken.
Am Samstag Morgen hiess es dann aufäumen, putzen und alles für den zweiten Konzertabend vorbereiten. Als die ersten "Fans" ankamen, waren kaum Spuren des Vorabends zu entdecken. Der zweite Abend verlief im gleichen Rahmen wie der erste und konnte wiederum als voller Er- folg verbucht werden. Wir erhielten durchwegs positive Reaktionen aus dem Publikum!
Nicht zu vergessen sind unsere jungen Talente, die die Gelegenheit nutzen konnten, ihr Können zu zeigen. Shane (6!) trat mit seiner Mutter Christine (unsere Geigerin) am Samstag auf die Bühne und spielte ein Stück auf seiner Gitarre vor. Laura (meine Tochter) lies die selbstgebaute Bambusflöte am Freitag und am Samstag erklingen. Ich hoffe nächstes Jahr sehen wir weitere junge Musiker "on stage"!
Nach den jeweiligen Konzerten hockte der harte Kern der Caledonian Lions noch mit den Freunden, die im Haus übernachteten, zusammen. 1, 2 ..... Gläser wurden getrunken, nochmals ein paar Lieder gespielt und gesungen, bis man sich schliesslich hundemüde in die Schlaf- säcke verkroch. Dort begann dann das Konzert, derer die sich noch nicht genug mitgeteilt hatten, jedoch auf eine sehr unmelodiöse und für jedes normal hörende Ohr beleidigende Art und Weise ;-).
Die Caledonian Lions bedanken sich ganz herzlich beim "Bagpiper" Werner Liebi und bei allen, die mit ihrem Beitrag, sei es beim Aufräumen, als Dessertlieferant oder Zopfbäcker, geholfen haben, die "Robert Burns" Nächte erfolgreich durchzuführen!
Wir freuen uns auf die "Robert Burns Night" am 25./26. Januar 2013.
- Stephan -


Blog 20116

06.12.2011
"Caledonian Lions in Italy" stand zwar nirgendes in grossen Buchstaben auf einer Frontseite, aber wir reisten für einen Auftritt tatsächlich nach Italien. Die Reise führte uns ins Val d'Intelvi, der alten Heimat Tizianos. Dieses Hochtal liegt zwischen dem Lago di Lugano und dem Lago di Como.
Der Wochenendtrip startete am vergangenen Freitag Abend. Der gemietete "Tourbus" war gefüllt mit unserer Anlage, 6 Flöten, 4 Gitarren, 2 Bodhràns, 1 E-Bass, 1 Banjo und 1 Geige. Dazu kam noch das persönliche Gepäck und Joel's "Zwischenverpflegung", mit der die ganze Band während dem Wochenende gut verpflegt gewesen wäre. Natürlich war auch eine kleine Flasche schottischer Highland Single Malt Whisky dabei, schliesslich verpflichtet unser Bandname!
Nach dem Grenzübertritt bei Arogno, schallte die italienische Nationalhymne aus Tizianos Kehle. Sein Fahrstil (er war unser Chauffeur) änderte sich von solide auf italienisch. Zum Glück konnten wir in der dunklen Nacht die Abgründe nicht erkennen, an denen der Bus auf dem Weg ins Val d'Intelvi vorbeifuhr. Um 23:00 Uhr erreichten wir in Schignano das Agritourismo 'La Zòca di Strii', die schöne Unterkunft für die nächsten zwei Tage. Wir wurden herzlich empfangen und trotz der späten Stunde noch reichlich verköstigt. Wir genossen zum Wein die wunderbaren Pizzoccheri und weitere herrliche Speisen. Für lautstarke Unterhaltung sorgt der Fussballclub von San Fedele, der gerade die Regionalmeisterschaften gewonnen hatte. Die Gesänge wurden durch einen Gitarrenspieler begleitet, dessen Instrument eine zusammengeknüpften Saite hatte, was niemanden störte und der super Stimmung keinen Abbruch tat. Morgens um zwei krochen die müden Lions gut genärt in ihre Betten. Diese waren auf zwei Stöcke verteilt: Unten ein Doppelbett, oben auf einer Galerie drei Einzelbetten. Die Galerie war über eine halsbrecherische Wendeltreppe zu erreichen und oben angekommen musste man aufpassen, dass man sich nicht den Kopf am Dachgebälk anstiess.
Nach dem samstäglichen Frühstück wurde mit dem Aufbau der Anlage begonnen. Auf die Frage von Joel, wie wir zu Strom kommen, gab's lange Gesichter. Bei unseren dreipoligen CH-Steckern ist die Erdung versetzt angebracht, dagegen ist in Italien alles in einer Reihe. Ein Adapter musste her. Die Suche im Restaurant blieb jedoch erfolglos. Da wir bis zum abendlichen Auftritt noch genügend Zeit hatten, fuhr die Band nach Como, um den benötigten Adapter zu besorgen. Die Männer hielten nach einem Elektrogeschäft Ausschau, die Frauen nach George Clooney. Der Adapter konnte gefunden werden, George nicht. Nach der Rückkehr wurde der Aufbau der Anlage beendet. Bis um 19:00 Uhr spielten wir uns ein und führten Soundchecks durch.
Gegen Acht tauchten die ersten Gäste auf und das 'Zocà di Strii' füllte sich langsam. Um Neun starteten dann die Caledonian Lions ihr Porgramm. Dem Publikum gefiel's und der Applaus fiel reichlich aus. Nach der anfänglichen Anspannung hatten wir richtig Spass am Musizieren. Auch ein kleiner Stromunterbruch brachte uns nicht aus der Ruhe. Neben unserem üblichen Reper- toire durften wir auch noch zwei Geburtstagsständchen darbringen und ein kleinere Junge ergat- terte sich unsere Autogramme (mein erstes als Musiker. Ein weiterer Meilenstein in meinem Lebenslauf! ;-) ) Neben unserer musikalischen Darbietung konnten wir uns wiederum mit köstlichen Speisen, wie z.B. 'Gnocchi al tartuffo', die Bäuche vollschlagen. Der Abend endete bei Käse und Rotwein im Kreise der Gastgeber.
'Der Glöckner von Schignano' startete am Sonntagmorgen um Aaaacht!!! Uhr sein Glockenspiel. Möge ihn baldigst das gleiche Schicksal, wie das des Kollegen von der Notre-Dame, ereilen! Nachdem alles wieder im "Tourbus" verstaut war und wir ausgiebig gefrühstückt hatten, fuhren wir zurück in die Schweiz.
Ein herzliches Dankeschön an Tiziano, der uns mit seinen Verbindungen ins Val d'Intelvi, diesen Auftritt ermöglicht hat und auch an das Team vom 'La Zocà di Strii', das uns so toll bewirtet hat und dessen Gastfreundschaft wir geniessen durften!
- Stephan -

26.10.2011
Um 07:00 Uhr aufgestanden, 9 Uhr in Rimini (ja, das in Italien) abgefahren, um 2 am Gotthard, in Tentlingen angekommen 17:00 Uhr, Auto ausladen, Kilt anziehen, mit den Flöten ins Auto und Abfahrt, 10 vor Sechs in Givisiez, 18:15 Uhr die Caledonian Lions beginnen zu spielen, halb Zwölf zurück in Tentlingen und ins Bett!
Das war in Kurzform mein Tag am letzten Samstag. Wir spielten an der Geburtstagsfeier von Myriam, einer ehemaligen Arbeitskollegin von Ruth. Unsere Lieder gefielen und wir bekamen einiges an Lob zu hören. Wieder gingen ein paar unserer Visitkaren weg und vielleicht folgt dadurch eine weitere Anfrage. Auch wir waren mit unserem Auftritt zufrieden und genossen den Abend im Kreise von Myriams Freunden und Bekannten!
Auch ein neues digitales Mischpult war zum Testen im Einsatz. Es ist kompakter und bietet mehr Möglichkeiten als unser Jetziges wie z.B. Live-Mitschnitte. Mehr dazu in einem späteren Blog, da ich jetzt zur heutigen Probe gehe.
- Stephan -

11.10.2011
Da wir den Geburtstag meiner Frau feierten, fand die "Probe" vom 21.09. bei mir zu Hause statt. Nach dem die Band das Geburtstagsständchen dargebracht hatte, genossen wir Käse, Wein und einige Süssigkeiten. So macht Proben natürlich auch Spass!
Lezten Mittwoch besuchten uns Jérôme und Marc. Der Grund war, dass wir an einer Geburts- tagsfeier am darauf folgenden Freitag spielen sollten. Trotz des kurzfristigen Engagement konnten fast alle Bandmitglieder auftreten.
Tiziano und ich waren am Freitag Abend als erste in Gurmels vor Ort, um das Equipment aufzu- stellen. Der Jubilar kannte zwar Tiziano, da er aber nichts von unserem Konzert wusste, war er schon ein bisschen erstaunt, als wir ihm zum Geburtstag gratulierten! Später traf dann der Rest der Band (Ruth, Christine und Joel) ein. Nach dem Hauptgang des Geburtstagsmenü spielten wir ein erstes Set unserer Lieder, nach dem Dessert das Zweite. Jérôme und Marc unterstützten uns dabei gesanglich und Marc gab auch noch eine Mundharmonikaeinlage zum Besten!
Dem Geburtstagskind und den Gästen hat unser Auftritt gefallen und wir hatten Freude am Spielen. Es war ein gelungener Abend und gute Werbung für uns!
- Stephan -

18.09.2011
Tiziano und ich waren gestern Samstag in Bern zum ersten Mal als Strassenmusiker unterwegs. Wir starteten um 10:00 Uhr am ersten Standort. Einnahmen gab's da noch keine :-(, dafür waren wir eingespielt. Der nächste Platz brachte dann das erste Erfolgserlebnis und uns gefiel das Spielen auf der Strasse immer besser.
Negative Reaktionen auf unsere Musik hörten wir nie. Die Leute waren entweder desinteressiert oder nahmen sich ein wenig Zeit, um uns zuzuhören. Unsere Musik bringe ein wenig Sonnen- schein in den regnerischen Tag, war das schönste Kompliment, das wir erhalten haben! Nachmittags um vier waren wir erledigt. Jedes unserer Lieder hatten wir etwa sechsmal zum Besten gegeben, was uns das Gefühl gab, diese auch schlafend spielen zu können. Wir hatten genug!
Wieder zu Hause gabs dann den Kassensturz. Die Einnahmen konnten zwar die Kosten des Mittagessens nicht decken. Dies lag nicht am erhaltenen Geld sondern am für Strassenmusiker doch eher üppigen Mahl (italienisch, mit Wein natürlich, man muss ja bei Kräften bleiben!). Auf jeden Fall hat es uns Spass gemacht, sind um eine Erfahrung reicher und froh darüber dass wir unser Brot nicht als Strassenmusiker verdienen müssen! Bestimmt werden wir wieder mal auf der Strasse musizieren.
- Stephan -

09.09.2011
Nun ist unsere Band also schon ein Jahr alt. Was als Duo anfing, ist zu einer sechsköpfigen Band gewachsen. Unser Geburtstag hielt uns jedoch nicht davon ab, am letzten Mittwoch intensiv zu Proben! Zuerst die Arbeit dann der Geburtstagskuchen.
Wir sind daran das Geigenspiel von Christine in die bestehenden Stücke zu integrieren, was natürlich neue Ideen zu den Arrangements zur Folge hat. Es ist immer wieder spannend zu erleben, wie sich die Songs verändern, zum Besseren natürlich!
Auch neue Songs sind in Vorbereitung. Einer davon wird mir noch viel Freude bereiten: "Toss the feathers". Bis jetzt habe ich als 'Tin Whistle'-Anfänger sozusagen gemütlich ein paar Voralpen Gipfel bestiegen und habe den Ausblick ins Mittelland genossen. Da klopft mir jemand auf die Schulter und sagt: "Jungchen, ist ja ganz nett hier aber komm, wir erklimmen den nächsten Berg!". Ich drehe mich um und der Schatten des Mount Everest verdunkelt mein Sichtfeld! Das Stück besteht fast nur aus 16'tels Noten! Zur Auflockerung gibt's noch ein paar Triolen obendrauf und das Ganze natürlich in einem flotten Tempo (auch rasen genannt) gespielt. Wird mich Nerven kosten und ein paar graue bzw. weisse Haare werden auch noch wachsen.
- Stephan -

01.09.2011
St. Antoni liegt, verkehrstechnisch gesehen, etwas abseits der Hauptachsen. Wie man aber 1,5 Std. von Belp bis dahin brauchen kann, wird Christines Geheimnis bleiben.
Christine ist eine Geigenspielerin aus Krauchthal und besuchte uns an der gestrigen Probe. Kaum hatte sie uns gefunden, spielte sie auch schon mit. Christines Geigenspiel verlieh unserer Musik diesen Touch, der irgendwie zum irischen Folk gehört und uns gefehlt hat.
Nach intensiven Beratungen ob Christine die Richtige sei ... So ein Quatsch! Da gab's gar nichts zu beraten! Sie ist eine humorvolle, versierte Geigenspielerin und wir haben mit ihr das fehlende Puzzlesteinchen gefunden. Herzlich Willkommen bei den Caledonian Lions!
Tja, schön ist es ja schon, dass nun eine tolle Geigenspielerin in unserer Band mitmacht! Nur habe ich jetzt die Arbeit: Visitenkarten ergänzen, Menüs auf dieser Seite anpassen und ein neues Bandfoto muss auch noch her! Na dann mal los ... ;-)
- Stephan -

27.08.2011
Joel war schon unterwegs zur uns, als die starken Regenfälle der Wochenmitte, seinen Gitarren- sack durchdrangen. Bevor seine Gitarre schaden nehmen konnte, kehrte er um.
Zu dritt (Marco war noch in den Ferien) begannen wir. Diesmal stand Ruth's Gesang im Vorder- grund. "Oró Sé do Bheatha 'Bhaile" sang sie kräftiger als bei der Aufnahme und das tönte sehr gut! Für den Refrain von "Rare Old Mountain Dew" kreierte sie auch noch ein neue Stimmelage. Ruth ist auch fleissig am üben des Bodhránspiels, damit wir die Bodhráns auch mehrstimmig einsetzen können.
Zum Schluss versuchten wir uns noch am "Scotland The Brave", natürlich ein Muss für eine schottische Folkband! Nächsten Mittwoch wird uns noch eine Geigenspielerin besuchen. Wir freuen uns und sind gespannt!
So, jetzt ziehe ich den Kilt an und gehe zu Highland Games ("wùy ù ay"-Games) ) in St. Ursen. Tschüss!
- Stephan -

18.08.2011
Am vorletzten Mittwoch verlief die Probe etwas anders als üblich. Gestartet sind wir mit Penne all'arabiata und hofften, dass danach unser Sound auch etwas "schärfer" tönen würde. Die Einen erfreuten sich dazu noch an einem Glas Amarone während Joel mit Wasser vollauf zufrieden war.
Als Tiziano und Ruth am Zubereiten des Nachtessens waren, konnte Joel endlich und voller Freude und Stolz seine neue spanische Esteve Gitarre präsentieren. Sie hat eine schönen, warem Klang und sie wird bald für einige unserer Songs eingesetzt werden.
Auch Tiziano hat ein neues "Spielzeug" erhalten: Ein weiteres tolles Bodhrán von den Orkney Isles. Dadurch gerate ich jetzt natürlich in Zugzwang, mal schauen was mas man da an Whistles noch beschaffen könnte ;-).
Nach dem Abendessen wurde gearbeitet. Tiziano hatte schon Gitarre, Bodhrán und den Gesang von Ruth für das Lied "Oró Sé do Bheatha 'Bhaile" aufgenommen. Nun war ich dran den Whistle- part einzuspielen. Anderthalb Minuten Whistle tunes = 30 Minuten Aufnahmeversuche. Dort noch ein unsauberer Ton, hier etwas zu spät, mist... diesmal zu früh und jetzt auch noch den Einsatz ganz verhauen. Am Schluss waren jedoch alle zufrieden. Danach wurde noch Joel's Basslauf in Angriff genommen. Nach ein paar Versuchen war auch diese Spur im Mac.
Das Resultat könnt Ihr Euch auf der Seite "Lyrics & Songs" anhören. Einfach auf den Titel des Liedes "Oró Sé do Bheatha 'Bhaile" clicken. Weitere Songs folgen ...
- Stephan -

21.07.2011
An der gestrigen Probe haben wir uns an neuen Liedern versucht. Dazu gehören "Broken Wings" von Dougie MacLean, "Oró Sé do Bheatha 'Bhaile" ein traditionelles irisches Protestlied, der schottische Folksong "The Skye Boat Song", das bekante sea shanty (Seemannslied) "What Shall We Do With The Drunken Sailor" und "I Want Sex" (mehr verrate ich zu diesm Song nicht). Viele muskalische Ideen zu diesen Lieder sind vorhanden. Nun gilt es diese an den nächsten Treffen umzusetzen. Bin gespannt was dabei herauskommt!
- Stephan -

11.07.2011
Eine musikalisch intensive Woche liegt hinter uns. An zwei Proben, am letzen Dienstag und Mittwoch, übten wir nochmals die Songs für eine Hochzeitsfeier am Samstag. Dort bestand dann die logistische Herausforderung darin, dass wir an zwei, ca. 500 m auseinanderliegenden, Orten in relativ kurzer Zeit zu spielen hatten.
Um 09:30 Uhr begann der Aufbau der Musikanlage. Nachmittags um halb drei war dann alles bereit, die Soundchecks gemacht und die Caledonian Lions ready für den Auftritt. Während des Apéros spielten wir zwei Sets von ca je 15 Min. Danach gings zum Ort der Trauungszeremonie im Freien wo sich Bluna und Jérôme einsangen. Ein Störung an einem Eingang im Mischpult
konnte nach ein paar Minuten behoben werden. Pünktlich um 17:30 Uhr erschien das Brautpaar.
Bluna, Jérôme und Tiziano eröffneten das musikalische Rahmenprogramm und bald kamen auch die Caledonian Lions wieder zum Einsatz. Ein kurzer Regenschauer liess Hektik auf- kommen, mussten doch die Boxen unter kleine Partyzelte in "Sicherheit" gebracht werden. Schon bald schien die Sonne wieder und der Rest der Zeremonie verlief Reibungslos.
Zurück im Festzelt galt es nun die Bühne für die nächste Gruppe, der LA Street Band, vorzu- bereiten. Um 22.30 Uhr fing ihr Auftritt an und der Sänger (Tiziano) versuchte alles um das schon etwas müde Plubikum wieder auf Trab zu bringen. Was schliesslich gelang! Auch ein Stromausfall brachte die Band nicht aus dem Konzept und nach 45 Minuten verliessen sie unter Applaus die Bühne.
Kurz darauf wurde der Abbau der Anlage in Angriff genommen und im 01:00 Uhr war praktisch alles wieder in den Autos verstaut. Gute Nacht!
- Stephan -

30.06.2011
Wer einmal so richtige "Highland Games"-Luft schnuppern will, muss nicht gleich mit dem nächsten Flieger nach Schottland düsen. Die schweizer Meisterschaften dazu finden jeweils Ende August in unserer Region, in St. Ursen, statt.
Die «wùy ù ay» Spiele haben sich zu einem richtige Volksfest entwickelt mit allem, was zu einer richtigen schottischen Ambience beiträgt.
- Stephan -

23.06.2011
Unsere Webseite ist überarbeitet. Nun sind endlich alle Mitglieder der Band gemeinsam auf einem Foto abgelichtet. Kleinere Informationsseiten und Fotos werden mit einer Shadowbox angzeigt und Joel hat nun auch seine Page.
Auf der Seite "Lyrics" sind schon einige Songtexte mit Uebersetzungen vorhanden. Aus urheberrechtlichen Gründen können wir zu den Liedern jedoch keine Noten veröffentlichen!

Zur Zeit bereiten wir uns auf den nächsten Auftritt am 09. Juli vor. Wir werden, zusammen mit einer weiteren Band und einem Gesangsduo, eine Hochzeit muskalisch umrahmen. Die Spannung steigt.
Die gestrige Probe verlief sehr gut. Unsere Rhythmussektion, Ruth und Marco, nimmt immer mehr Fahrt auf und mit E-Bass (Tiziano), Banjo und E-Gitarre (Joel) wird unser Sound abwechslungsreicher. Die Arrangements erhalten langsam ihre endgültige Form (jedenfalls bis zum Nächsten "könnte man nicht noch ...").
- Stephan -

29.03.2011
Habe die überarbeitete Hompage hochgeladen. Die alte Einstiegsseite und die Seite 'Blog' fallen weg. Neu ist der Blog auf der ersten Seite 'Home' zu finden. Auch das Layout der Informationsleiste hat geändert. Die Anpassungen sollen unsere Homepage etwas lebendi- ger wirken lassen. Falls du Fehler entdeckst, gleich welcher Art, lass es mich wissen!
- Stephan -

23.03.2011
Joel krank, Marco arbeitet länger und Ruth wieder in den Ferien! Tiziano und ich musizieren also alleine. Wir testen auch noch verschiedene Aufstellungsarten der HK Elements. Nach 2 Std. intensivem Proben sind wir erledigt.
Bei Ian in Irland habe ich eine Low F Whistle bestellt. Die Whistle ist sicher besser als seine Homepage ;-).
- Stephan -

16.03.2011
Nach diversen Ferienabwesenheiten haben wir heute wieder gemeinsam geprobt. Joel, ein junger talentierter Gitarrist, war zum ersten Mal dabei. Mit seinem melodiösen Spiel ergänzt er uns perfekt.
Tiziano hat eines seiner Zimmer so umgestellt, dass wir nun einen Proberaum haben mit allen technischen Voraussetzungen. Vielen Dank!
- Stephan -

05.03.2011
Unsere Web Page ist seit 16:00 Uhr online. Danach haben Tiziano und ich noch neues Equipment ausprobiert und geprobt. Die HK Elements tönen sehr gut! Der volle Sound meiner neue D-Flöte (TWZ XL1) gefällt auch Tiziano. In der Probenpause liessen wir es uns bei Wildschwein, Polenta und Brunello gut gehen :-)! (Normalerweise Proben wir bei einem Glas Wasser ...)
- Stephan -